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Do 22.07.10

Airlines: Zusatzverkäufe um 43 Prozent gewachsen


United Airlines ist mit über 1,5 Milliarden Euro die Nummer eins bei den Extra-Einnahmen
United Airlines ist mit über 1,5 Milliarden Euro die Nummer eins bei den Extra-Einnahmen. Foto: United Airlines

Für die Fluggesellschaften machen die Gebühren für Extra-Leistungen einen immer größeren Teil des Umsatzes aus. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die Amadeus bei dem Beratungsunternehmen Idea Works in Auftrag gegeben hat. Danach sind die Umsätze jenseits des Ticket-Preises, etwa mit Gepäckgebühren, Sondermenüs, Platzreservierungen oder der Vermittlung von Reiseleistungen, im vergangenen Jahr um 43 Prozent gestiegen. Insgesamt wurden in den Finanzberichten der Airlines elf Milliarden Euro dafür ausgewiesen.

Unter den 96 untersuchten Gesellschaften nehmen die US-Carrier United, American und Delta Air Lines die Spitzenposition ein, was das Volumen der Zusatzgeschäfte angeht. United und American kamen jeweils auf über 1,5 Milliarden Euro. Auf Platz vier folgt Qantas, dann erst kommen die Low-Cost-Pioniere Ryanair und Easyjet. Gemessen am Gesamtumsatz spielen die Extra-Leistungen allerdings bei den Billigfliegern die weitaus größte Rolle: Bei dem US-Carrier Allegiant Air beträgt der Anteil über 29 Prozent, bei Ryanair 22 Prozent.

Details der Studie sollen im September im „Amadeus Guide to Ancillary Revenue“ veröffentlicht werden.