DRV: „Auch Urlauber von Bettensteuer befreien“
![]() Fordert Gleichbehandlung: Ameropa-Chef Martin Katz, zugleich Vorsitzender des DRV-Ausschusses Deutschland-Tourismus. Foto: Ameropa |
Nachdem das Bundesverwaltungsgericht Geschäftsreisende von der so genannten Bettensteuer entbunden hat, fordern die Branchenverbände VDR und DRV nun eine gänzliche Abschaffung der umstrittenen Abgabe. „Jetzt müssen alle Kommunalverantwortlichen diesen Unsinn komplett streichen“, fordert Martin Katz, Vorsitzender des Ausschusses Deutschland-Tourismus im DRV, „damit es keine ungleiche Behandlung von Geschäfts- und Privatreisen sowie keinen ‚Strafzoll‘ für Urlauber gibt.“ Alles andere verwirre und verkompliziere die Abrechungsprozesse und mache Urlauber zu Gästen zweiter Klasse, so Katz.
Die teilweise recht kurzfristige Einführung der Bettensteuer für einzelne Städte bereitet laut DRV insbesondere Reiseveranstaltern Schwierigkeiten. „Eine wirtschaftliche Preiskalkulation von Reisepaketen ist unmöglich, da die Kataloge bereits seit Monaten gedruckt sind. Die Veranstalter bleiben also auf den Extrakosten sitzen“, verdeutlicht Katz das Dilemma. Die Abgabe belaste ebenso die Urlaubskasse der Reisenden – „daher gehört sie abgeschafft“, fordert Katz.


Zurück