Mo 17.07.17

Ägypten: Kaum Rückreisewünsche von Urlaubern


In Hurghada hat sich die Aufregung nach der Messeranttacke vom Freitag wieder gelegt. Foto: ah

In Hurghada hat sich die Aufregung nach der Messeranttacke vom Freitag wieder gelegt. Foto: ah

Drei Tage nach der Messerattacke auf Europäer in Hurghada bleiben das Auswärtige Amt und die Reiseveranstalter bei ihrer Einschätzung vom Wochenende: Demnach gibt es keinen Grund, die Reisehinweise zu verschärfen oder kostenlose Umbuchungen oder gar Stornos anzubieten.

„Wir stehen im engen Austausch mit unserer Agentur vor Ort sowie dem Auswärtigen Amt und orientieren unsere Kommunikation an deren Sicherheitshinweisen“, verweisen etwa FTI und DER Touristik darauf, „dass keine grundlegende Neubewertung der allgemeinen Sicherheitslage in Ägypten vorgenommen wurde“.

Auch bei den Urlaubern von Ort scheint es keine große Unruhe zu geben. Sowohl TUI als auch DER Touristik berichten, es habe keine Anfragen für vorzeitige Rückreisen gegeben. Hoteliers und Veranstalter haben die aktuellen Sicherheitshinweise ausgehängt und die Gäste entsprechend informiert. Die zwischenzeitliche Aufregung aufgrund des Attentats habe sich inzwischen wieder gelegt, heißt es.

Der Ägypten-Spezialist ETI berichtet von „einigen Umbuchungsanfragen und sehr wenigen Stornos". Seit Montagmorgen hätten sich die Anfragen wieder reduziert und das Telefonaufkommen sei normal, sagt ETI-Manager Tobias Dietrich.

Über die Hintergründe der Messerattacke gibt es verschiedene Geschichten und Gerüchte. Was daran wahr ist, kann zurzeit nicht überprüft werden. Klar ist offenbar nur, dass es die Tat eines Einzeltäters war.

Zur Meldung vom Samstag geht es hier.

 

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