Do 26.01.12

ASR: Szech will Busch ablösen


Jochen Szech, Chef von Go East Reisen, will Ende Februar Präsident des ASR werden
Jochen Szech, Chef von Go East Reisen, will Ende Februar Präsident des ASR werden. Foto: privat

Der Mittelstandsverband ASR wird am 25. Februar in Kassel einen neuen Vorstand und einen neuen Präsidenten wählen. Zudem soll eine organisatorische und strategische Neuorganisation des Verbandes diskutiert werden.

Im Kern sehen die vorliegenden Anträge vor, den ASR in Zukunft auf „zwei gleich starke Beine“ zu stellen. „Wir wollen eine Heimat sowohl für unabhängige Reisebüros als auch für mittelständischen Veranstalter sein“, sagt Klaus Platzdasch, langjähriges Vorstandsmitglied des Verbandes.

Neben dem Präsidenten und seinem Stellvertreter soll es künftig drei Vorstände geben, die sich um die Bereiche Reisebüros, Reiseveranstalter und assoziierte Mitglieder kümmern. Die Ausschüsse sollen entsprechend zugeordnet werden: Recht, Bildung, Technik, Flug, Beförderung, Deutschland-Tourismus und Unternehmenssicherung.

„Wir haben das Anliegen des Reisebüro-Tages in Duisburg sehr wohl verstanden“, sagt Klaus Platzdasch, der erneut für den Vorstand kandidieren will und selbst Inhaber mehrerer Reisebüros ist. Aus Sicht seines Veranstalterkollegen Jochen Szech (Go East Reisen) sei es dabei wichtig, „dass der ASR weiter für Reiseveranstalter offen steht, wenn diese sich zu einer fairen  Partnerschaft mit dem Vertrieb bekennen.“

Szech, zunächst Rechnungsprüfer und anschließend langjähriges Vorstandsmitglied beim ASR, hat angekündigt, für das Präsidentenamt zu kandidieren. Er würde auf Stephan Busch folgen, der nach massiver Kritik aus den eigenen Reihen nach zehn Jahren im Amt Ende 2011 überraschend seinen Rücktritt angekündigt hatte.