Mi 22.02.12

X-Veranstalter wollen mehr Transparenz


Hat ihre Kollegen vom falschen Begriff der "Tagesoption" bei X-Produkten überzeugt: Jasmin Taylor, Chefin von JT Touristik
Hat ihre Kollegen vom falschen Begriff der "Tagesoption" bei X-Produkten überzeugt: Jasmin Taylor, Chefin von JT Touristik. Foto: ta

Mit einheitlichen Definitionen wollen die Anbieter von dynamisch produzierten Pauschalreisen für mehr Transparenz im Markt sorgen. Zudem sollen auch Konsumenten stärker über die neue Art der Reiseproduktion informiert werden. Darauf haben sich die Mitglieder des DRV-Ausschusses X-Veranstalter geeinigt.

Im Blick haben die Anbieter der so genannten X-Produkte – der Name stammt vom Datamix-Tool von Traveltainment ­­– die häufigsten Fragen zum Themenkomplex. Alle Fragen und Antworten stehen ab sofort auf der Website des DRV in einem FAQ-Dokument (Frequently Asked Questions). Die Zusammenstellung soll in den nächsten Wochen noch erweitert werden.

Parallel dazu haben sich die Ausschussmitglieder auf eine einheitliche Bezeichnung für Stornomöglichkeiten am Buchungstag verständigt. Diese wird  inzwischen von zahlreichen Veranstaltern angeboten, hieß bislang in vielen Fällen aber „Tagesoptionen“. Künftig soll nunmehr nur noch von „kostenfreien Stornos am Buchungstag“ gesprochen werden, freut sich Ausschussvorsitzende Jasmin Taylor über die Entscheidung.

Der Begriff „Option“ erwecke den Eindruck, es handle sich um eine Buchung, bei der dem Veranstalter keine Kosten entstünden. Das Gegenteil sei jedoch der Fall, betont Taylor: Denn jede dynamisch produzierte Buchung ist sofort eine kostenpflichtige Festbuchung. Somit trägt der Veranstalter die Kosten alleine, wenn eine X-Buchung noch am Buchungstag kostenfrei storniert wird.

Das Dokument zu typischen Fragen im X-Geschäft kann beim DRV kostenlos heruntergeladen werden: www.drv.de/fachthemen/dynamisch-produzierende-veranstalter.