Mi 08.08.12

Cook-Filialen forcieren Multichannel-Vertrieb


Thomas-Cook-Filiale in der Zentrale des Reisekonzerns in Oberursel bei Frankfurt am Main.
Thomas-Cook-Filiale in der Zentrale des Reisekonzerns in Oberursel bei Frankfurt am Main. Foto: mg

Mit einem „Multichannel-Führerschein“ will der Reisekonzern Thomas Cook jeweils einen Mitarbeiter aus den rund 130 Filialen des Konzerns zum Online-Experten ausbilden. Für die Fortbildung sind von November an vier Schulungstage geplant. Ziel ist es, die Kombination aus On- und Offline-Vertrieb weiter auszubauen.

Dazu gehört der Relaunch der Web-Sites der Kette im Juni, die erweiterte telefonische Erreichbarkeit über das Bochumer Cook-Callcenter der GfK sowie die Unterstützung der Büros in Facebook. So wurden für die Präsenz in Social-Media-Kanälen einheitliche Verhaltensstandards entwickelt.

Analog zu TUI steht auch für die Cook-Filialen das Steigern der Umsätze mit Veranstaltern aus dem eigenen Haus ganz oben auf der Liste der Prioritäten. Dafür gibt es unter anderem Produktseminare mit Sentido und Webinare zum Cook-Ticketshop. Hinzu kommt eine enge Abstimmung bei zentralen und dezentralen Marketing-Aktionen. Gefeilt wird zudem am Einrichtungskonzept der Filialen.

Zum Eigenvertrieb von Thomas Cook gehören derzeit 77 Filialen der Marke Thomas Cook und 54 Filialen der Marke Neckermann Reisen. Hinzu kommen 1.225 Franchise- und Kooperationsbüros unterschiedlicher Marken.