Fr 11.08.17

DER Touristik: Provisionsmodell für alle Marken


Setzen nun auf ein einheitliches Provisionsmodell bei DER Touristik: Kevin Keogh (links) und Mark Tantz.<br>Foto: DER Touristik

Setzen nun auf ein einheitliches Provisionsmodell bei DER Touristik: Kevin Keogh (links) und Mark Tantz.
Foto: DER Touristik

Nach dem schrittweisen Anpassen der Provisionsmodelle der Kölner und Frankfurter Veranstalter von DER Touristik geht der Reisekonzern nun den letzten Schritt: Ab dem Geschäftsjahr 2017/18 gilt ein einheitliches Modell für alle Marken. 

Die größte Veränderung dabei: Die unabhängigen Einzelboni für Umsätze bei den Kölner Veranstaltern einerseits und den Frankfurter Anbietern andererseits fallen weg. Gleichzeitig werden die Voraussetzungen für den DER Touristik Bonus verändert. Zudem wird der Aufschlag selbst erhöht.

Die Provisionsstaffeln bleiben im Unterschied zu FTI und Schauinsland bei DER Touristik unverändert. „Die Reisebüros haben uns während unserer inzwischen behobenen Systemprobleme die Treue gehalten. Dafür möchten wir uns mit einem einfachen, stabilen und planbaren Provisionsmodell bedanken“, betont Geschäftsführer Mark Tantz.

Gleiche Staffeln, mehr Produkte

Erstmals fließen im nächsten Jahr Umsätze der Kölner Marke Clevertours in die Staffel ein. Der Anbieter wird ab dem Winter erstmals Pauschalreisen für den „freien“ Markt anbieten – bislang wurde nur im Auftrag von Großabnehmern produziert.

Darüber hinaus wächst das Portfolio von DER Touristik unter anderem mit der Marke Cooee Alpin, dem massiven Ausbau in Ägypten und der erweiterten Kooperation mit Aida Cruises. „Es war noch nie leichter, mit DER Touristik Umsatz zu machen als heute“, sagt Kevin Keogh, Geschäftsbereichsleiter Marketing und Vertrieb. Im Blick hat er dabei auch die neue Technik in Frankfurt: Diese läuft inzwischen stabil „und spiele ihre Vorteile bereits deutlich aus“, so Keogh.

On-top-Bonus bis 0,9 Prozent

Beim DER Touristik-Bonus müssen von November an statt bisher sechs Kriterien nur noch drei erfüllt werden. Zudem gibt es künftig zwei Varianten: Messlatte für Variante A in Höhe von 0,4 Prozent ist ein Jahresumsatz in Höhe von 150.000 Euro, davon 15.000 Euro mit DER Touristik Hotels. Zudem muss der Vorjahresumsatz erreicht werden.

Variante B hat die gleiche Umsatzhürde, gilt aber für Büros, die den Umsatz um mindestens fünf Prozent steigern und mit den DER Touristik Hotels einen Umsatz von mindestens 30.000 Euro erzielen. Sie erhalten einen On-top-Bonus in Höhe von 0,9 Prozent.

Zehn Prozent ab 150.000 Euro

Die Einstiegsprovision beginnt weiterhin bei sechs Prozent, ab 85.000 Euro gibt es acht Prozent. Zehn Prozent werden unverändert ab 150.000 Euro Jahresumsatz gezahlt, maximal sind für unabhängige Einzelagenturen 13,2 Prozent möglich. Dafür müssen sie allerdings ihr Geschäft mit DER Touristik um mindestens 30 Prozent steigern und am Ende über 1,9 Millionen Euro Umsatz generieren.

Reisebüros der DTPS-Allianz sowie Franchise-Partner erhalten bei gleichbleibenden oder steigenden Umsätzen eine Vergütung, die im Schnitt um 0,5 bis ein Prozent höher liegt. Details dazu gibt es in der Provisionsbroschüre, die jetzt an alle Vertriebspartner verschickt wird.

Kleine Büros mit weniger als 150.000 Euro Umsatz bei DER Touristik ködert der Konzern seit 2015 mit dem Fokus-Plus-Programm. Auch im kommenden Touristikjahr sichern sich teilnehmende Büros rückwirkend eine erhöhte Grundprovision um zwei Prozent, wenn sie die Hürde von 150.000 Euro nehmen. Unterjährig erhalten sie Vorteile wie zehn Prozent garantierte Provision für Studienreisen, Kreuzfahrten, Flussreisen und Gruppenreisen. Für große Gruppen werden sogar bis zu 16 Prozent gezahlt.

Für Kreuzfahrten mit Dertour Deluxe gibt es für alle Büros mit einem Jahresumsatz von über 150.000 Euro sowie für Fokus-Plus-Agenturen zwölf Prozent Provision. Für Letztere gilt dies auch dann, wenn das Umsatzziel nicht erreicht werden sollte. Auf Dertour Ferienautos werden unabhängig von Mindestumsatz und Fokus Plus 15 Prozent Provision gezahlt.

Provision nach Buchung

Unverändert bleibt darüber hinaus, dass DER Touristik als einziger Anbieter die Umsätze zur Berechnung und Auszahlung der Provision auf Basis des Buchungsdatums betrachtet – und nicht nach Reisebeginn. Dies sei gerade im letzten Viertel des Touristikjahres „spannend“, wenn es darum gehe, selbst gesteckte Umsatzziele zu erreichen, so Keogh: „In dieser Zeit sind die Kunden zwar im Reisebüro – wann sie jedoch in Urlaub fahren, ist zufällig. Mit einer Buchung bei unseren Veranstaltern ist der Reisetermin egal“, betont der Vertriebschef.

 

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