Äthiopien: Veranstalter halten an Programmen fest
Nach dem Überfall auf eine Reisegruppe von Diamir Erlebnisreisen in Äthiopien, bei der zwei deutsche Urlauber getötet und weitere entführt wurden, halten die Veranstalter an ihren Reiseprogrammen für das Land fest. Lediglich Diamir hat weitere Touren in die betroffene Region abgesagt.
Der Vorfall ereignete sich im Gebiet des Vulkans Erta Ala in der Afar-Region nahe der Grenze zu Eritrea. Andere Reiseveranstalter bieten keine Touren in das Gebiet an. „Expeditionen und Aufenthalte in der Afar-Region und im Grenzgebiet zu Eritrea bieten wir aus grundsätzlichen Sicherheitsüberlegungen nicht an“, heißt es etwa von Studiosus. Der Königsteiner Studien- und Erlebnisreisespezialist Ikarus Tours hat die Region bereits vor einigen Jahren aus dem Programm genommen. „Wir waren besorgt über die Sicherheitslage“, sagt der stellvertretende Geschäftsführer Ralf Huber.
Das Auswärtige Amt rät in einem aktualisierten Sicherheitshinweis von Reisen in die Danakil-Wüste und die nördliche Afar-Region dringend ab.

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