Rainbow Tours: Reisebüros können hoffen
Nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens von Rainbow Tours gibt es Hoffnung für die Reisebüros, die Anspruch auf Provisionszahlungen haben. Zwar ist bei dem Unternehmen selbst nicht mehr viel zu holen, doch Insolvenzverwalter Christian Langhoff will den ehemaligen Rainbow-Chef Mathias Kampmann finanziell haftbar machen. Die Reisebüros können in diesem Fall laut Langhoff allerdings nicht auf den vollen Betrag hoffen, jedoch auf eine "satte Quote" im zweistelligen Bereich.
Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, sollen nach einem vorläufigen Gutachten des Insolvenzverwalters Banken, Versicherungen, Partnerunternehmen und Kunden mehr als drei Millionen Euro Forderungen an Rainbow Tours haben. Kampmann soll Einnahmen aus den Verkäufen von Rainbow-Reisen auf Konten im Ausland abgewickelt und gesunde Sparten aus dem Unternehmen herausgelöst haben. Die Staatsanwaltschaft Hamburg ermittelt gegen ehemalige Führungskräfte von Rainbow Tours wegen Betrugs und Insolvenzverschleppung.

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