Mi 17.05.17

Billigflieger: Angebot wächst, Preise sinken


Billigflüge machen in Deutschland mittlerweile über 23 Prozent des Angebots aus. Foto: Flughafen Hamburg

Billigflüge machen in Deutschland mittlerweile über 23 Prozent des Angebots aus. Foto: Flughafen Hamburg

Das Angebot an Billigflügen im deutschen Markt hat in diesem Jahr einen neuen Höchstwert erreicht. Eurowings ist mit einem Anteil von 50 Prozent weiterhin Marktführer in diesem Segment, gefolgt von Ryanair mit 21,5 Prozent und Easyjet mit elf Prozent. Das geht aus dem aktuellen Low Cost Monitor hervor, den das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt zweimal jährlich herausbringt.

Demnach boten die Low-Cost-Carrier im Januar 2017 an deutschen Flughäfen 518 Strecken an, 19 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Zahl der angebotenen Flüge stieg um 11,5 Prozent, die der angebotenen Sitze um 16 Prozent.

Über 23 Prozent aller Flüge ab Deutschland gehören mittlerweile zum Billigsegment. Die Günstigflüge von Air Berlin werden in die Analyse neuerdings nicht mehr einbezogen, sie machen etwa weitere zehn Prozent aus.

Die durchschnittlichen Preise für Low-Cost-Flüge sind weiter gesunken. Ende März 2017 kostete ein einfacher Flug bei einer Vorausbuchung von drei Monaten 44 Euro, bei einer Vorausbuchung von einem Tag 105 Euro. Die Preisspanne lag ein Jahr zuvor noch zwischen 64 und 107 Euro.

Als Gründe für den Preisverfall sieht die Studie vor allem den steigenden Wettbewerb und den geringen Ölpreis. Günstigste Anbieter sind nach wie vor Ryanair und Wizz Air.

Der Low Cost Monitor ist hier zu finden.

 

Weitere Nachrichten zu Verkehr

 

Home | Kontakt | RSS-Feed | Sitemap | Impressum | Datenschutz

© 1969 - 2016 touristik aktuell, DIE WOCHENZEITUNG FÜR Touristiker - Alle Rechte vorbehalten

 

touristik aktuell ist ein Produkt des EuBuCo Verlags

Weitere Produkte: Print & Produktion | Professional Production | Mountain Manager