Do 29.09.16

Luxus im magischen Tal


Im neuen Explora-Hotel im Tal der Inka spielt die Natur auf allen Kanälen


Auf dem bunten Sonntagsmarkt von Pisaq

Auf dem bunten Sonntagsmarkt von Pisaq

Charakteristisch für das Heilige Tal der Inka sind die historischen Anbauterrassen

Charakteristisch für das Heilige Tal der Inka sind die historischen Anbauterrassen

Das neue Explora-Hotel im Valle Sagrado. Fotos: ad

Das neue Explora-Hotel im Valle Sagrado. Fotos: ad

Es ist ein tiefes Flusstal, das Magie verströmt und in der Reihe der beliebtesten Reiseziele Perus ganz oben steht: das Valle Sagrado de los Incas, das Heilige Tal der Inka. Hier nutzten sie vor Jahrhunderten den fruchtbaren Grund für den Maisbau, hier trieben sie die Feldbauterrassen bis weit hinauf in die Hänge der Anden und errichteten Festungsanlagen an strategisch wichtigen Punkten. Archäologische Stätten erinnern an eine der größten Hochkulturen Lateinamerikas, Steilwände und majestätische Bergspitzen flößen Respekt ein. 

Auf historischen Terrassen

Inmitten dieser Szenerie liegt das neueste Luxusdomizil der Explora-Kette, eineinhalb Fahrstunden von der einstigen Inkahauptstadt Cuzco entfernt: Das Explora Valle Sagrado hat im Juli nach zwölfjähriger Planungs- und Bauphase eröffnet. Der außergewöhnlich lange Zeitrahmen des Projekts hängt damit zusammen, dass sich der 50-Zimmer-Komplex auf historischem Grund befindet.

Auf dem Gelände wurden Agrarterrassen aus der Inkazeit freigelegt, die Kulturbehörden verhängten mehrfach einen Stopp der Arbeiten. „Mittelfristig ist geplant, die Terrassen zu restaurieren und anzustrahlen“, so Hotel-Manager Jose Rosemberg. Nähere Zukunftsmusik ist die für diesen Oktober geplante Fertigstellung von Sauna und Pool.

Entdeckungstour per Mountainbike

Das Heilige Tal lässt sich auch per Mountainbike entdecken. Eine neue, 61 Kilometer lange Radstrecke verbindet Pisaq mit Ollantaytambo. Über beiden Orten thronen imposante Befestigungen der Inka. Pisaq ist überdies für seinen bunten Markt bekannt, auf dem es sonntags besonders lebhaft zugeht. Und ab Ollantaytambo brechen viele Reisende mit der Bahn zur Talstation von Machu Picchu auf, der „verlorenen Stadt der Inka“. 

Im Gegensatz zum Andrang in Machu Picchu ist eine Radtour durch das Heilige Tal beschaulich. Die Piste führt an Maisfeldern und lehmverkleideten Häusern vorbei, an Kakteen und übermannshohen Agaven. Überall wird man freundlich gegrüßt, immer wieder geht es an die Schleifen des Rio Vilcanota heran. Der Fluss ist die Lebensader des Tales und Territorium der Andenmöwen.

Einen Teil der Radstrecke durch das Heilige Tal kann man auch über das Explora-Hotel buchen. Insgesamt hat man die Wahl zwischen 20 Entdeckungstouren, die halb- oder ganztags angesetzt sind. Für Neuankömmlinge empfiehlt sich eine leichte Bergwanderung ab dem Dorf Racchi, erfahrene Trekker zieht es zu entlegenen Seen im Hochgebirge.

Jederzeit den Atem raubt die Landschaft im Heiligen Tal, was nicht zuletzt an der Höhe liegt. Das Explora-Hotel liegt auf 2.900 Metern, der Blick durch die Panoramafenster und von der Terrasse könnte schöner kaum sein: hinüber auf den Fünftausender Pitusiray, der seine Gletscherwände zur Schau trägt.


Andreas Drouve

 

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