Counterpart
Wie lief der Januar?

Udo Fritz, Profi Reisen, Freiburg: „Mit dem Januar bin ich sehr zufrieden. Das Geschäft liegt insgesamt etwa auf dem Niveau des Vorjahresmonats, der äußerst gut war. Was momentan auffällt, ist ein starker Trend zu Fernreisen – vor allem in Richtung Malediven, aber auch in die USA. Das hat offenbar viel mit der Euro-Krise zu tun. Manche Kunden haben mir sogar offen gesagt: Bevor es mit unserer Währung den Bach runtergeht, hauen wir das Geld lieber auf den Kopf.“

Alexander Schulten, Reiseservice Schulten, Wesel: „Während die erste Januarhälfte relativ ruhig war, riss die zweite Hälfte es raus. Von den Zielgebieten laufen neben den Klassikern wie die Balearen derzeit Malta, Andalusien und Zypern recht gut. Griechenland ist eher schwach, Nordafrika läuft gar nicht. Deutschland wird mehr als sonst angefragt. Leider muss ich feststellen, dass bei uns die Nachfrage nach Kreuzfahrten seit der Costa-Katastrophe gegen Null tendiert.“

Jens Becker, TUI Reisecenter, Schotten: „Wir hatten den besten Januar seit fünf Jahren. Das ist zwar kein Grund für Euphorie, aber doch eine solide Grundlage. Bei uns macht sich deutlich bemerkbar, dass Iris plus neu endlich läuft und meine Mitarbeiter darauf geschult sind. Seitdem brummt bei uns das Geschäft mit TUI-Fernreisen. Auch Kreuzfahrten laufen hervorragend. Im Plus sind wir unter anderem auf den Balearen und in Ägypten, die Türkei und Griechenland liegen im Minus.“

Falk Gottschalt, Reiseagentur Gottschalt, Ottobrunn: „Wir haben viele Stammkunden und eine sehr gute Weiterempfehlungsrate. Dass wir zufrieden mit dem Januar sind, hängt auch damit zusammen, dass wir einen hohen Fernreiseanteil Richtung Afrika und Fernost haben. Von den Nahzielen laufen die Kanaren gut, Ägypten läuft dagegen schlecht.“

Janea Herrmann-Korths, Reisebüro Herrmann-Korths, Puchheim: „Der Januar ist bisher ganz toll. Es ist ein Januar wie früher mit sehr vielen Buchungen. Schön ist, dass auch die Familien wieder früh buchen. Gefragt bei uns sind Clubs und Badehotels in Spanien, Griechenland und der Türkei.“

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