
Auf Mallorca wächst der Protest gegen Massentourismus, die nächste Demo ist am 8. August. Mallorca-Experte Ciro Krauthausen erklärt, welche Punkte zur Belastungsprobe werden.
Am letzten Juli-Wochenende kam es auf Mallorca zu einer großen Demonstration gegen Massentourismus. Nun folgt am 8. August die nächste große Kundgebung, diesmal in Soller. touristik aktuell sprach mit Ciro Krauthausen. Der studierte Soziologe ist in Lateinamerika aufgewachsen, lebt seit 2007 auf Mallorca und war fast 20 Jahre Chefredakteur der Mallorca Zeitung.
Herr Krauthausen, welche Forderungen vertreten die Demonstranten?
Grundsätzlich geht es ihnen darum, dass sich etwas am Tourismusmodell ändern muss. Die Spannungen zwischen den Bewohnern der Insel und dem Gefühl, dass ihnen ihre eigene Insel entzogen wird, haben sich über Jahre aufgebaut. Die Lebensqualität ist für viele Menschen gesunken. Die Demonstranten fordern eine Umkehr, wollen den Druck auf die Balearen-Regierung aufrechterhalten. Und die ist durchaus aufgeschreckt. Nach Angaben der Polizei waren über 25.000 Menschen bei der Demonstration, womöglich waren es auch noch viele mehr. Für eine kleine Insel sind das sehr, sehr viele Menschen. Ein großer Teil der mallorquinischen Bevölkerung sieht die Entwicklung des Tourismus sehr kritisch. Nicht alle, aber viele teilen den Unmut, sagen: So kann es nicht weitergehen.
In den Medien war von einer Demonstration gegen Massentourismus die Rede. Trifft das die Sache?
Das ist unscharf. Menschen gehen nicht auf die Straße, weil sie einzelne Touristen ablehnen. Die wenigsten haben etwas gegen Gäste an sich. Mallorca lebt vom Tourismus, das ist allen bewusst. Aber viele haben den Eindruck, dass alles den Besuchern untergeordnet wird: der Wohnungsmarkt, das gastronomische Angebot, der Verkehr, die Nutzung von Stränden und der Natur. Es geht um ein Wirtschaftsmodell, das sich zunehmend an der Kaufkraft ausländischer Besucher, Zweitwohnungsbesitzer und Investoren orientiert.

Beispiel Wohnungsmarkt …
Das ist das größte Thema. Für Normalverdiener ohne eigenes Vermögen ist es schier unmöglich geworden, eine Wohnung zu finden oder zu bezahlen. In vielen Orten verändert sich die Zusammensetzung der Bevölkerung. Dörfer und Stadtviertel und somit auch das Angebot in diesen Orten werden zunehmend von ausländischen Zweitwohnungsbesitzern geprägt. Ein Paradebeispiel ist Santanyi, das inzwischen als deutsche Hochburg gilt.
Hat sich diese Entwicklung in den letzten Jahren beschleunigt?
Ja, das hat sich seit der Pandemie deutlich verstärkt. Mit Homeoffice und Remote-Arbeit haben viele Menschen entdeckt, dass sie einen Teil des Jahres von Mallorca aus arbeiten können – mit ihrem Einkommen aus Deutschland, das häufig doppelt so hoch ist wie die Löhne auf Mallorca. Diese Remote-Arbeiter können sich eine Bleibe auf Mallorca kaufen, die häufig noch im Wert steigt, oder sie mieten sie zu überhöhten Preisen an.
Dadurch hat sich der Druck auf den Wohnungsmarkt ausgeweitet: nicht nur in den bekannten Küstenorten, sondern auch in normalen Vierteln von Palma und in ländlichen Gegenden. Wohnungen werden aufgekauft, als Wertanlage genutzt oder stehen zeitweise leer. Für die Einheimischen bleibt immer weniger Wohnraum übrig.
Und dann?
Die mallorquinische Gesellschaft war immer auf Wohnraumbesitz ausgerichtet. Selbst junge Menschen mieteten nicht, sondern kauften. Das geht heute nur noch in den seltensten Fällen, und die Mieten sind für sie auch schier unbezahlbar geworden. Viele ziehen weg. Das gilt auch für ältere Menschen mit kleiner Rente, die es etwa nach Nordspanien zieht. Das Wirtschaftsmodell vertreibt die Einwohner – zugunsten von Besuchern und zahlungskräftigen Ausländern.
Gleichzeitig zieht die boomende Tourismuswirtschaft fortlaufend neue Arbeitskräfte an, die ebenfalls Wohnraum benötigen. Heute leben auf Mallorca rund 50 Prozent mehr Menschen als noch vor 25 Jahren. Gleichzeitig wurde viel zu lange zu wenig sozialer Wohnungsbau betrieben. Jetzt ist zwar das Problem erkannt, aber Neubau braucht Jahre und wird durch viele Auflagen verzögert.
Wenn das Wohnraumproblem nicht wäre, würden wir über Overtourism vermutlich nicht in dieser Schärfe sprechen.
Welche Maßnahmen wurden gegen illegale Ferienvermietung ergriffen – und reichen sie aus?
Es müsste mehr und vor allem schneller passieren, aber das ist nicht einfach. Die Gesetzgebung zur Ferienvermietung ist über die Jahre zu einem regelrechten Paragraphendschungel geworden. Vermieter, die gegen ein Verbot oder eine Strafe vorgehen wollen, haben viele Möglichkeiten, Berufung einzulegen. Die Einnahmen aus illegaler Vermietung sind oft so hoch, dass manche Eigentümer selbst empfindliche Strafen einkalkulieren.
Hinzu kommt: Illegale Vermietung lässt sich nur schwer gerichtsfest nachweisen. Es braucht Inspektoren und Zeit.
Die Regierung hat mit Plattformen wie Airbnb und Booking gesprochen und zahlreiche Angebote entfernen lassen, die keine Registrierungsnummer vorweisen konnten. Das ist ein Fortschritt. Aber es wird weiterhin getrickst. Zudem laufen viele Unterkunfts-Angebote nicht über große Plattformen, sondern über Facebook-Gruppen, private Kontakte oder schwarze Bretter.

Müsste auch die legale Ferienvermietung stärker begrenzt werden?
Ja. Das wäre wahrscheinlich die wirksamste und zugleich politisch unpopulärste Maßnahme, schließlich würde das die vielen Wähler verprellen, für die Ferienvermietung eine wichtige Einnahmequelle ist.
Ferienvermietungslizenzen gelten bislang grundsätzlich unbefristet. Man könnte sie künftig befristen und nur unter klaren Bedingungen verlängern. Wenn Lizenzen zurückgegeben werden, könnte darauf verzichtet werden, sie neu zu vergeben. Barcelona geht in eine solche Richtung, indem die Stadt Ferienvermietungslizenzen zeitlich begrenzt.
Fordern die Tourismuskritiker einen grundsätzlichen Rückbau des Tourismus?
Ein Teil fordert tatsächlich eine Schrumpfung oder einen Rückbau der Tourismuswirtschaft. Die konservative Regierung setzt eher auf Eindämmung und bessere Steuerung. Aber wenn man auf die Zahlen und auf das Gefühl der Überfüllung schaut, reicht Eindämmung vielen Mallorquinern nicht mehr aus.
Die offiziellen Übernachtungszahlen sind zwar gegenüber dem Vor-Corona-Niveau nicht unbedingt explodiert, teilweise waren sie stabil oder sogar rückläufig. Die Bettenkapazität in den legalen Unterkünften ist gedeckelt. Dennoch kommen mehr Menschen auf die Insel als früher. Das hängt damit zusammen, dass die Gäste kürzer bleiben. Aber wohl auch damit, dass immer mehr Besucher bei Freunden, in eigenen Wohnungen oder in Unterkünften unterkommen, die in keiner klassischen Tourismusstatistik auftauchen. Das dürfte zusätzlich zum Eindruck beitragen, dass Mallorca immer voller wird: Viele Menschen übernachten außerhalb des regulären Tourismusbetriebs.
Woran spürt man diese Überfüllung konkret?
Am Verkehr zum Beispiel. Man steht häufig im Stau – auf der Ringautobahn von Palma, auf dem Weg zum Flughafen und auf vielen kleineren Straßen. Das Verkehrsaufkommen ist merklich gestiegen. Abhilfe soll etwa eine Bahnverbindung von Palma über den Flughafen nach Llucmajor schaffen, doch wenn überhaupt ist die erst 2032 in Betrieb. In noch weiterer Ferne scheint die immer wieder geforderte Reaktivierung der Bahntrasse nach Arta.
Nun könnte zunächst einmal die angekündigte Begrenzung der Mietwagenflotten und der nicht auf der Insel gemeldeten Fahrzeuge kommen. Den Zweitwohnungsbesitzern, die nicht auf der Insel leben, soll nur noch ein Auto zugestanden werden. Darauf hat man sich zumindest im Inselrat schon geeinigt. Nach der Verabschiedung im Parlament könnte diese Regelung dann 2027 in Kraft treten – nicht zuletzt mit Blick auf die Wahlen im Mai 2027.
Ab 2027 sollen in den Sommermonaten im Jahresschnitt nur noch 7.500 Kreuzfahrtgäste pro Tag an Land gehen statt bisher 8.500. Reicht das?
Die Konservativen haben damit eine von der linken Vorgängerregierung vereinbarte Beschränkung nur leicht verschärft. Die Tourismuskritiker fordern noch weniger Ankünfte. Dennoch halte ich Kreuzfahrten nicht für das zentrale Problem der Insel. Sie konzentrieren die Besucher stark auf Palma und bestimmte Tageszeiten. Dort sind die Auswirkungen deutlich spürbar. Eine Begrenzung ist auch aus ökologischer Sicht sicherlich sinnvoll, aber sie löst die Wohnungsfrage, den Verkehr und den allgemeinen Druck auf die Insel nicht.

In welchen Orten und zu welchen Zeiten ist es besonders voll?
Palma ist an bestimmten Punkten stark überfüllt, vor allem dort, wo Kreuzfahrtgäste und Reisegruppen unterwegs sind: in den Fußgängerzonen, rund um die Kathedrale oder auf den klassischen Wegen durch die Altstadt. Abseits dieser Routen kann es dagegen erstaunlich ruhig sein.
Auch bekannte Buchten, Strände und Bergdörfer sind zu Stoßzeiten stark belastet. Vieles konzentriert sich auf wenige Orte, die in Reiseführern und sozialen Netzwerken ständig auftauchen.
Welche Bedeutung haben soziale Medien für die Überfüllung einzelner Buchten, Dörfer und Naturspots?
Eine enorme. Das ist eine zusätzliche Komponente, die in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen hat. Eine kleine Bucht, eine Strandbar oder ein Aussichtspunkt wird geteilt, getaggt und ist innerhalb kurzer Zeit bekannt.
Es gibt kaum noch unentdeckte Orte oder Rückzugsräume für Einheimische. Viele Menschen haben das Gefühl, dass alles touristisch verwertet wird. Aufhalten lässt sich das kaum. Aber man könnte stärker steuern, informieren und besonders sensible Orte schützen.

Sind Ampelsysteme, Online-Reservierungen oder dynamische Eintrittspreise für Strände und Naturgebiete geplant?
Ampelsysteme, die die Besucherströme besser zu den Stränden steuern sollen, werden seit Jahren angekündigt, sind aber bislang nur sehr begrenzt verfügbar. Online-Reservierungen und dynamische Eintrittspreise werden bislang kaum öffentlich diskutiert, dabei würde eine Regelung, bei der Einheimische bevorzugt oder günstiger Zugang zu einer Sehenswürdigkeit erhalten, manche Konflikte entschärfen. Derzeit testet die Regierung gerade ein Ticket-Reservierungssystem für die Einwohner von Soller und Valldemossa, damit sie in den Überlandbussen nicht gegenüber den Ausflüglern und den Urlaubern das Nachsehen haben.
Unterschiedliche Preise oder Sonderrechte für Bewohner sind jedoch ein heikles Thema, weil damit schnell gegen EU-Recht verstoßen wird. Bei der historischen Bahn von Soller gab es ein solches Modell schon einmal. Nach einer Klage eines deutschen Urlaubers wurde das geändert.
Sind die ökologischen Belastungsgrenzen auf Mallorca bereits überschritten?
Ja, besonders beim Wasser dürfte das vielerorts der Fall sein. Der Grundwasserspiegel sinkt, und die Insel reagiert mit weiteren Entsalzungsanlagen. Weitere Anlagen sollen gebaut und die Leitungsnetze verbessert werden. Die Einnahmen aus der „Steuer für einen nachhaltigen Tourismus“, also der Übernachtungsabgabe, könnten stärker für Umwelt- und Infrastrukturprojekte genutzt werden. Allerdings sind die bürokratischen Hürden oft so hoch, dass Gemeinden das Geld nicht oder nur sehr langsam abrufen können. Das macht die Umsetzung schwerfällig. Die Balearenregierung hatte zeitweise eine Erhöhung dieser Steuer angekündigt, ist davon dann aber wieder abgerückt – auch wegen Widerstands des Koalitionspartners.
Könnte man die Besucher nicht besser über die Insel verteilen und so zugleich lokale Gemeinden stärken?
Einige Gemeinden im Inselinneren – dem sogenannten Pla – sind gerade dabei, sich zusammenzuschließen und eigene Angebote zu entwickeln. Auch Mallorcas Inselrat setzt verstärkt auf Kultur, Gastronomie oder lokale Märkte. Mallorca hat weit mehr zu bieten als Strand, Meer und Postkarten-Orte. Allerdings darf man sich nichts vormachen: Der größte Reiz der Insel bleibt für viele Besucher das Meer. Deshalb wird man die Ströme nie vollständig von den Küsten weglenken können.

Richtet sich der Zorn der Mallorquiner auch gegen Partyurlauber oder bestimmte Nationalitäten?
Der Partytourismus sorgt zwar immer wieder für Verärgerung, ist aber letztlich eher ein Nebenschauplatz, schließlich hat man sich mit ihm seit Jahrzehnten arrangiert. Zudem ist er zumeist örtlich begrenzt.
Was viele Menschen auf der Insel allerdings verärgert, ist das Gefühl, dass sich manche auswärtigen Besucher ein Verhalten herausnehmen, das Einheimische so eher nicht an den Tag legen würden. Das kann das Gegröle am Strand sein oder die demonstrative Zurschaustellung des eigenen Reichtums. Aber grundsätzlich geht es nicht um einzelne Ausländer oder einzelne Urlauber, sondern um die Struktur: Viele Menschen haben das Gefühl, dass ihnen die Insel entzogen wird.
Die Besucher selbst werden im Alltag weiterhin meist freundlich behandelt. Auch Umfragen der Mallorca Zeitung zeigen, dass die große Mehrheit der Gäste den Umgang mit Servicepersonal als freundlich empfindet. Die Debatte dreht sich nicht um den einzelnen Touristen, sondern um die Frage: Wie kann das Tourismusmodell so umgebaut werden, dass die Lebensqualität der Menschen auf der Insel nicht darunter leidet?
Welche Maßnahmen könnte die Inselregierung schnell beschließen?
Eine ganze Reihe von Maßnahmen wäre theoretisch möglich,allerdings fehlen dazu der politische Wille und teils auch die rechtlichen Möglichkeiten: Eine Reduzierung der Hotelbetten wäre ebenso eine Möglichkeit wie der schrittweise Abbau der legalen Ferienvermietung. Eine drastischere Maßnahme wäre, weniger Flüge zuzulassen. Das liegt aber nicht allein in der Hand der Balearen-Regierung, sondern auch bei der Zentralregierung und dem Flughafenbetreiber AENA. Und schließlich wäre auch eine Beschränkung der Immobilienkäufe für Nicht-Residenten zumindest denkbar, wenn auch nur schwer juristisch umsetzbar.
Welche Verantwortung tragen Airlines, Reiseveranstalter, Kreuzfahrtunternehmen, Buchungsplattformen und die Hotellerie?
Niemand fordert, den Tourismus abzuschaffen. Aber alle Beteiligten müssen ihren Beitrag leisten. Fluggesellschaften und Reiseveranstalter dürfen nicht ausschließlich auf immer höhere Besucherzahlen setzen. Kreuzfahrtunternehmen müssen Umwelt- und Besuchergrenzen akzeptieren. Buchungsplattformen müssen konsequent gegen illegale Angebote vorgehen. Die Hotellerie trägt ebenfalls Verantwortung, etwa bei Arbeitsbedingungen, Mitarbeiterwohnungen und nachhaltiger Infrastruktur. Große Veranstalter bemühen sich teilweise bereits darum. Aber am Ende müssen alle Akteure an einem Strang ziehen.
Können weniger, aber zahlungskräftigere Gäste eine Lösung sein?
Das kann ein Teil der Antwort sein, aber keine vollständige. Weniger Gäste mit höherer Kaufkraft könnten den Druck auf Strände, Straßen und Infrastruktur senken. Gleichzeitig bedarf es zu ihrer Bewirtung aber auch mehr Personal. Zudem besteht die Gefahr, dass Mallorca noch stärker zu einem Ort für Wohlhabende wird – und viele Einwohner gewissermaßen zu Dienstboten degradiert werden.
Entscheidend ist deshalb nicht nur, wie viel Geld Touristen ausgeben, sondern ob die Einnahmen zu mehr Wohlstand und Lebensqualität für die lokale Bevölkerung führen. Das Pro-Kopf-Einkommen ist in den vergangenen Jahren nicht in dem Maße gestiegen, wie man es angesichts der hohen touristischen Einnahmen erwarten könnte.
Braucht Mallorca eine verbindliche Obergrenze für Besucher?
Möglicherweise ja. Die Einheimischen müssen das Gefühl haben, dass das Wirtschaftsmodell auch ihnen dient und nicht nur Investoren, Plattformen und großen Unternehmen. Eine verbindliche Obergrenze wäre allerdings kompliziert umzusetzen. Sie müsste verschiedene Bereiche berücksichtigen: Flüge, Mietwagen, Kreuzfahrten, Hotelbetten, Ferienwohnungen und die Zahl der Menschen, die zeitweise in Zweitwohnungen leben.
Woran würden Sie in fünf Jahren erkennen, dass Mallorca beim Thema Overtourism Fortschritte gemacht hat?
Daran, dass es nicht jeden Sommer Kundgebungen oder Anfeindungen gibt, die Menschen also zufriedener mit den Zuständen auf der Insel sind. Und daran, dass es wieder mehr bezahlbaren Wohnraum gibt. Beides hängt eng miteinander zusammen.
Wie könnte Mallorca 2036 aussehen, wenn die Entwicklung weitgehend unverändert weitergeht?
Plakativ gesagt: Die Mallorquiner leben dann in Galicien und die Ausländer leben auf Mallorca. Die Insel wäre noch stärker ein Zweitwohnsitz für Wohlhabende aus aller Welt. Einheimische blieben vor allem als Dienstleister und Servicekräfte zurück.
Natürlich leben auch heute viele mallorquinische Familien gut vom Tourismus – durch Hotels, Gastronomie oder Freizeitangebote. Aber wenn die Entwicklung ungebremst weitergeht, wird die Insel für viele Einheimische immer weniger lebenswert.



