Mopane-Würmer, Luwak-Kaffee und eine 3.000 Kilometer lange Griechenland-Tour: In „Mein Job & Ich“ erzählen Reiseprofis von skurrilen Buchungen, kulinarischen Abenteuern und Erlebnissen, die ihnen im Gedächtnis geblieben sind.
Herausforderungen gibt es in der Touristik genug. Umso schöner, zwischendurch den Blick auf das zu richten, was den Job besonders macht. In der Serie „Mein Job & Ich“ erzählen Counter-Profis von ihren persönlichen Erlebnissen und Erfahrungen.
Dabei geht es um die schönste Inforeise, Dinge, die im Koffer auf keinen Fall fehlen dürfen, außergewöhnliche Buchungen, besondere Bars oder kulinarische Entdeckungen. Und natürlich um die kleinen Geschichten, die man nicht so schnell vergisst.
Kulinarische Erlebnisse aus aller Welt
So berichtet beispielsweise Danielle Schmid von der Urlaubsschmiede in Neustadt am Rübenberge, dass sie im Urlaub zwar gerne lokale Speisen ausprobiert. „Aber sobald mein Essen Beine hat, bin ich raus“, sagt sie. Ihr Mann sei dagegen „völlig schmerzfrei. Der hat in Südafrika tatsächlich Mopane-Würmer gegessen. Die Kids und ich standen nur fassungslos daneben.“
Reiseberaterin Stefanie Könes von Reiseberatung – powered by TUI in Harxheim berichtet in der Rubrik ebenfalls von einem außergewöhnlichen Geschmackserlebnis. Auf Bali hat sie den besonderen Luwak-Kaffee gekostet. „Er ist der teuerste Kaffee der Welt. Hergestellt wird er aus halb verdauten Kaffeebohnen von Schleichkatzen. Es war ein einmaliges Erlebnis. Wir saßen in einer kleinen Gruppe aus Reiselustigen mitten in den Reisfeldern und haben versucht, dieses besondere Getränk wertzuschätzen, was mir bei dem Gedanken an den Herstellungsprozess nicht ganz einfach fiel“, sagt sie.
Außergewöhnliche Buchungen und Reiseerlebnisse
Auch einen Blick hinter die Kulissen des Reisebüro-Alltags gibt die Rubrik – etwa wenn Reiseverkäufer von außergewöhnlichen Buchungen erzählen. So hat Meike Mouchtouris von der ADAC Kinderreisewelt in Köln einmal eine Griechenland-Rundreise für eine Familie ausgearbeitet, die per Auto in drei Wochen das gesamte Festland und die Halbinsel Peloponnes erkunden wollte – also rund 3.000 Kilometer plus die Hin- und Rückfahrt nach Berlin. „Das fand ich äußerst sportlich und ich konnte dem Familienvater auch keine kürzere Strecke schmackhaft machen. Ich habe im Nachhinein erfahren, dass die Frau zum Ende der Reise erschöpft kapitulieren musste, und für die drei kleinen Kinder war das sicherlich auch kein Vergnügen.“
Und Michael Kautz von Kautz-Urlaubsreisen in Duisburg hat lange Zeit für ein Ehepaar exklusive Reisen gebucht – „und zwar stets getrennt“. Zuerst sei der Mann drei Monate auf Tour gegangen, dann die Frau. „Einmal buchte mein Kunde eine dreimonatige Reise auf der Europa 2 im Wert von 72.000 Euro. Leider konnte er die Reise nicht antreten – die Stornokosten lagen bei 42.000 Euro.“
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Mehr als 50 Reisebüro-Experten haben in der Rubrik „Mein Job & Ich“ bereits mitgemacht. Die Beiträge erscheinen alle zwei Wochen in der neuen ta-Ausgabe und sind anschließend online zum Nachlesen verfügbar.
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