Türkei: Tourismus erreicht 2025 Rekordwerte

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Die Türkei hat im Jahr 2025 ihre Tourismusergebnisse weiter gesteigert. Nach Angaben des türkischen Ministers für Kultur und Tourismus, Mehmet Nuri Ersoy, empfing das Land 63,9 Millionen internationale Besucher. Dies entspricht einem Anstieg von 2,7 Prozent gegenüber 2024 und einem Zuwachs von 68 Prozent im Langzeitvergleich zu 2017.

Die Tourismuseinnahmen beliefen sich 2025 auf 65,2 Milliarden US‑Dollar. Damit lagen sie 6,8 Prozent über dem Vorjahreswert und mehr als doppelt so hoch wie 2017 (plus 109 Prozent). Die durchschnittlichen Ausgaben pro Übernachtung stiegen auf 100 US‑Dollar, was einem Plus von 3,6 Prozent gegenüber 2024 und 36 Prozent im Langzeitvergleich seit 2017 entspricht.

Deutschland blieb 2025 der zweitgrößte Quellmarkt für den türkischen Tourismus. Die Zahl der Ankünfte aus Deutschland stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1,8 Prozent auf 6.745.190. Auch aus den deutschsprachigen Nachbarländern verzeichnete die Türkei Zuwächse: Aus Österreich reisten 563.035 Gäste an, was einem Plus von 2,6 Prozent entspricht, während die Ankünfte aus der Schweiz um zwei Prozent auf 414.635 zunahmen.

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Internationale Position verbessert

Ersoy stellte die Zahlen am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Istanbul vor und verwies zugleich auf die weitere Planung: Für das Jahr 2026 peilt das Ministerium Tourismuseinnahmen von 68 Milliarden US‑Dollar an.

Unter Bezug auf Daten der Welttourismusorganisation der Vereinten Nationen erklärte der Minister, dass sich die Position der Türkei im internationalen Vergleich verbessert habe. Demnach belegte das Land 2017 Rang acht bei den internationalen Besucherzahlen und stieg bis 2024 auf Platz vier auf. Bei den Tourismuseinnahmen verbesserte sich die Platzierung im selben Zeitraum von Rang 15 auf Rang sieben.

Breiteres touristisches Angebot

Nach Angaben des Ministers trägt neben der allgemeinen Stabilisierung des Sektors auch die Ausweitung des touristischen Angebots zur Entwicklung bei. Neben dem klassischen Strandtourismus verzeichneten unter anderem Kultur- und Glaubenstourismus, Natur- und Ökotourismus, Archäologie, Gesundheits- und Thermaltourismus, Gastronomie, Kongress- und Messewesen, sowie das Kreuzfahrtsegment und Winterurlaub zunehmende Bedeutung.

Erwähnt wurden zudem staatliche Initiativen wie die „Heritage for the Future“-Vision und die Nachtmuseum-Projekte. Auch internationale Marketingmaßnahmen, darunter das sogenannte Miniserien-Modell, hätten nach Angaben des Ministeriums hohe Reichweiten erzielt. Eine Folge der Serie „An Istanbul Story“ sei demnach bis zu 32 Millionen Mal aufgerufen worden.

Wie das Türkei-Geschäft für das laufende Jahr aus Sicht der Reisebüros gestartet ist und welche Herausforderungen es dabei gibt, lesen Sie in unserer Umfrage der Woche in der aktuellen Ausgabe von touristik aktuell (ta 2/2026). Dort finden Sie auch einen Themen-Schwerpunkt zum Reiseziel Türkei mit Produkt-News und Berichten zu Ausflugszielen rund um Kemer und Trendvierteln in Istanbul.

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