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Venedig: Vorerst kein „Eintrittsgeld“

Ein „Eintrittsgeld“ für die Lagunenstadt wird es bis auf weiteres nicht geben

Ein „Eintrittsgeld“ für die Lagunenstadt wird es bis auf weiteres nicht geben. Foto: IngeGG/pixabay

In Venedig wird es nicht wie geplant ab dem 1. September ein „Eintrittsgeld“ für Tagesgäste geben. Dies teilt die Stadt auf ihrer Internet-Seite mit. Dort heißt es etwas umständlich, dass bis vorerst 31. Dezember dieses Jahres die „Aufhebung aller Verpflichtungen und Erfüllungen in der in Überarbeitung befindlichen Verordnung“ gelte.

Heißt mit anderen Worten: Die Gebühr, die ursprünglich ab 1. Mai erhoben und dann auf den 1. September verschoben wurde, wird in diesem Jahr nicht mehr kommen. Ein neues vorläufiges Datum wurde nicht genannt.

Im vergangenen Februar hatte die Finanzdirektion der Lagunenstadt mit ihrer Ankündigung, Tagesgäste künftig zur Kasse bitten zu wollen, für viel Wirbel gesorgt. Mit den Einnahmen (im Gespräch sind bis zu zehn Euro pro Person und Tag) möchte die stark vom Overtourism betroffene Stadt Instandhaltungs- und Reinigungsmaßnahmen bezahlen.

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