Destinationen

Barbados bringt Touristen und Einheimische zusammen

Auf Barbados hat man in Sachen Tourismus in den kommenden Jahren so einiges vor. Wachstum heißt die Devise – und auf dem deutschen Markt stehen die Chancen dafür so gut wie lange nicht. Denn seit November bedient die Lufthansa-Tochter Eurowings die Strecke Frankfurt–Bridgetown dreimal pro Woche (und mit einem erheblichen Anteil an Business-Class-Sitzen) nonstop, auch Condor steuert die Karibikinsel jeweils dienstags und freitags an.

Das Duo, das dem Tourismus neuen Schwung verleihen soll, besteht aus Petra Roach, Head of Global Markets von Barbados Tourism Marketing, und Anita Nightingale, die für die europäischen Märkte verantwortlich ist. Eine klare Zielvorgabe nennen sie nicht, aber dass man aus dem deutschen Markt gerne um 50 Prozent zulegen möchte, scheint machbar. Momentan besuchen etwa 10.000 Bundesbürger im Jahr den kleinen Inselstaat.

Um den Kontakt zwischen Einheimischen und Gästen zu intensivieren, sind im kommenden April unter dem Motto „We gatherin“ vier nachhaltige Projekte geplant. Touristen sind herzlich eingeladen, an Tanzworkshops mit behinderten und nichtbehinderten Kindern mitzuwirken, unter professioneller Anleitung den Strand und das Meer zu säubern und Bäume zu pflanzen, ökologische Landwirtschaft zu betreiben oder Jungs im Alter von elf bis 17 Jahren in einem Fußballcamp zu unterstützen.

Passend zu den Aktionen wird es in Zusammenarbeit mit Lufthansa spezielle Tarife für die Eurowings-Flüge im April geben.

Reisebüro-Mitarbeiter, die sich selbst einen Eindruck von Barbados verschaffen möchten, können über Lufthansa und Condor Pep-Rabatte anfragen. Im Herbst 2020 soll es zudem einen Famtrip geben.

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