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Kempinski verliert Emirates Palace und launcht Zweitmarke

Das Emirates Palace in Abu Dhabi wird bald kein Kempinski mehr sein

Das Emirates Palace in Abu Dhabi wird bald kein Kempinski mehr sein. Foto: Kempinski

Die Luxuskette Kempinski wird eines ihrer Zugpferd verlieren. Das Emirates Palace in Abu Dhabi wird die Gruppe verlassen. Der genaue Zeitpunkt ist noch unbekannt.

„Beim Emirates Palace war Kempinski schnell aus dem Rennen, nachdem 30 Millionen Euro Antrittsgeld gefordert wurden", so CEO Martin Smura. Klar ist bereits seit Langem, dass Ende des Jahres die beiden Häuser im Taunus, das Falkenstein Grand und die Villa Rothschild, ausscheiden. Ende 2020 folgt das Atlantic in Hamburg (siehe hier).

Dennoch will Kempinski wachsen, in den kommenden 24 Monaten von 79 auf 100 Häuser. Noch in diesem Jahr folgen zwei Hotels auf Kuba und eines auf Dominica.

Darüber hinaus launcht Kempinski eine Zweitmarke. Das bereits bestehende Resort 7Pines auf Ibiza wird kommendes Jahr das erste 7Pines Kempinski. Grundlage ist die strategische Partnerschaft mit der Düsseldorfer Unternehmensgruppe 12.18., die mit einem Investitionsvolumen von 500 Millionen Euro bis 2022 mit Kempinski 20 neue Hotels und Resorts auf dem Markt platzieren will.
 

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