Mo 14.05.18

Overtourism: Costa widerspricht Kritik


Die Lagunenstadt Venedig leidet besonders unter Kreuzfahrt- und Massentourismus.<br>Foto: Costa

Die Lagunenstadt Venedig leidet besonders unter Kreuzfahrt- und Massentourismus.
Foto: Costa

„Kreuzfahrten sind nicht die Ursache von Overtourism“, verwehrt sich Costa-Präsident Neil Palomba gegen die zunehmende Kritik gegen Reedereien, die insbesondere in der Lagunenstadt Venedig immer wieder am Pranger stehen. „Organisierter Tourismus durch Kreuzfahrtanbieter wirkt sich nur wenig auf die lokalen Gegebenheiten aus“, sagte Palomba kürzlich bei einer Pressekonferenz vor Fachmedien.

Er erläuterte, dass von den rund 25 Millionen Touristen, die im vergangenen Jahr Venedig besuchten, lediglich 1,5 Millionen Kreuzfahrer gewesen seien – also weniger als sechs Prozent. „Und die Hälfte davon ist nicht mal durch die Lagune gefahren“, betonte Palomba.

Der Reederei-Manager sieht die Städte und Gemeinden in der Pflicht: „Die wissen doch 18 Monate vorher ganz genau, wann wie viele Kreuzfahrtgäste ankommen und könnten die Besucherflüsse lenken anstatt mit dem Finger auf die Reedereien zu zeigen. Aber mit unseren Schiffen sind wir natürlich sehr sichtbar“, so Palomba. Costa selbst wolle die Überflutung von Städten wie Venedig, Dubrovnik oder Barcelona mit Landausflügen in außerhalb gelegene, weniger bekannte Orte eindämmen.

 

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