Kreuzfahrten

Kreuzfahrten: Reedereien wollen sauberer werden

Die Mitgliedsreedereien der Cruise Lines International Association (Clia) wollen ihre CO2-Emissionen bis zum Jahr 2030 um 40 Prozent senken. Eine gemeinsame freiwillige Selbstverpflichtung, basierend auf den Emissionswerten aus dem Jahr 2008, gilt jeweils für die gesamte Flotte der einzelnen Kreuzfahrtanbieter.

Zu den 26 Reedereien, die in der Clia organisiert sind, gehören unter anderem Aida, TUI Cruises, Costa und MSC – ihnen stellt die Stiftung Warentest in einer aktuellen Untersuchung ein weitestgehend schlechtes Zeugnis in Sachen Emissionsvermeidung aus: Von insgesamt zwölf getesteten Schiffen dieser vier Anbieter wurden acht mit „mangelhaft“ bewertet.

Die Clia weist darauf hin, dass mit der Aida Nova nun das erste Kreuzfahrtschiff mit Flüssigerdgasantrieb in Dienst gestellt wurde und bis zum Jahr 2025 etwa 25 weitere dieser Art folgen werden. Ziel des Kreuzfahrtverbands sei es, so der Vorsitzende und Carnival-CEO Arnold Donald, die International Maritime Organization bei der Vision einer CO2-freien Schifffahrt bis Ende des Jahrhunderts zu unterstützen. Die jetzt unterzeichnete Selbstverpflichtung sei dabei „ein erster wichtiger Schritt zur Realisierung“.

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