Kreuzfahrten

Royal Caribbean: Ungewissheit über Umstrukturierung

RCCL investiert weiter massiv in die Flotte, senkt aber die Vertriebskosten. Foto: ck

RCCL investiert weiter massiv in die Flotte, senkt aber die Vertriebskosten. Foto: ck

Die angekündigte Umstrukturierung des Auslandsgeschäfts von Royal Caribbean Cruises Ltd. (RCCL) hat offenbar erste Folgen für den Vertrieb in Deutschland. Wie in Branchenkreisen zu hören ist, soll die Konzernzentrale in Miami Kündigungen für Mitarbeiter des „Eurozone“-Büros in Barcelona ausgesprochen haben. Diesem gehört seit der Schließung des Deutschland-Büros in Frankfurt vor zwei Jahren auch das deutsche Sales-Team an. Von Unternehmensseite wurden die Berichte bislang nicht bestätigt. 

Bei Vertriebspartnern stößt die neuerliche überraschende Umstrukturierung auf Unverständnis. „Wir hängen in der Luft, wie viele andere Partner auch. Keiner weiß, wie es jetzt weitergeht“, beklagt Carsten Fäth, Geschäftsführer von Kreuzfahrten.de. Sein Unternehmen habe zuletzt „ein gutes Wachstum“ mit den Produkten von Royal Caribbean erzielt – auch durch die Zusammenarbeit mit dem Außendienst, wie Fäth betont.

In einer Pressemitteilung vom vergangenen Montag hatte RCCL vage angekündigt, eine „länderspezifische Vertriebsstruktur“ für jede der drei Marken aufzubauen – Royal Caribbean International, Celebrity Cruises und Azamara. Details wolle man zu gegebener Zeit bekannt geben, hieß es.

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