Kreuzfahrten

Kreuzfahrtvertrieb: Experte erwartet mehr Investitionen

Kaspar Berens hat in Deutschland Hurtiguten mit aufgebaut und den Vertrieb von RCL Cruises geleitet

Kaspar Berens hat in Deutschland Hurtiguten mit aufgebaut und den Vertrieb von RCL Cruises geleitet. Foto: privat

Kreuzfahrtreedereien werden nach der Corona-Krise im Vertrieb keinen Sparkurs fahren, sondern zusätzlich investieren. Diese Erwartung formuliert der langjährige Hurtigruten-Manager und Ex-Vertriebschef von Royal Caribbean Cruises, Kaspar Berens, im Interview mit touristik aktuell.

„Nach dieser Krise geht es weiter, und für dieses Weiter sind Extra-Investitionen nötig“, so der Kreuzfahrt-Experte. Denn: „Auch das fantastischste Produkt der Welt wird sich nicht verkaufen, wenn man es dem Kunden nicht kommuniziert – vor allem potenziellen neuen Kunden.“ Dafür müsse man zusätzliche Maßnahmen treffen, die anders seien als in der Vergangenheit, meint Berens.

Es sei „jetzt Zeit für die Reedereien, daran zu arbeiten, die hohe Qualität ihrer Produkte Kunden noch plausibler entgegenzubringen“. Sprich, höhere und „fairere“ Preise durchzusetzen.

Zudem sei es „absolut notwendig“, so Berens, dass Reedereien und Reisebüros noch besser miteinander kommunizierten. Ein Manko, wie die Krise zeigt. Den stationären Vertrieb hält der Ex-Reederei-Manager „im deutschsprachigen Kreuzfahrtmarkt nach wie vor für sehr wichtig“. Weil Kunden Beratung zu Kreuzfahrtprodukten wollen, so seine Erfahrung.

Das komplette Interview lesen Sie in der aktuellen E-Paper-Ausgabe von touristik aktuell (siehe hier).
 

 
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