Kreuzfahrten

Kreuzfahrt: Costa-Chef schickt Brandbrief nach Berlin

Die Costa-Gruppe hat durch die Corona-Krise laut Medienberichten Einnahmeverluste von 1,5 Milliarden Euro

Die Costa-Gruppe hat durch die Corona-Krise laut Medienberichten Einnahmeverluste von 1,5 Milliarden Euro. Foto: Costa

Michael Thamm, Vorstandschef der italienischen Kreuzfahrtreederei Costa Crociere, fordert laut Medienberichten in einem Brandbrief an die Bundesregierung, die pauschalen Warnungen vor Kreuzfahrten aufzuheben. Zudem sollen die Kanaren, eines der beliebtesten Winterziele deutscher Kreuzfahrturlauber, aus der Liste der Risikogebiete herausgestrichen werden – und zwar „zum frühestmöglichen Zeitpunkt“.

In dem Schreiben soll Thamm auch vor den Konsequenzen warnen, die der Branche aus den staatlichen Verordnungen entstehen. Durch die vollständige Einstellung des Geschäftsbetriebes in den vergangenen sechs Monaten seien der Costa-Gruppe bereits Einnahmeverluste in Höhe von 1,5 Milliarden Euro entstanden, heißt es.