Reisevertrieb

VUSR: Reiseverkäufer im Bundestag

VIR-Chef Michael Buller, VUSR-Vorsitzende Marija Linnhoff und CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak beim parlamentarischen Frühstück

VIR-Chef Michael Buller, VUSR-Vorsitzende Marija Linnhoff und CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak beim parlamentarischen Frühstück. Foto: VUSR

Lobby-Arbeit für Reisebüros: Der VUSR hat sich am Donnerstag zusammen mit einigen Reisevermittlern, darunter Cyrus Nurischad und Volker Schupetta, mit Abgeordneten im Deutschen Bundestag getroffen. Beim parlamentarischen Frühstück waren mehr als ein Dutzend Bundespolitiker anwesend. 

Der Reisebüro-Verband präsentierte den Bundespolitikern Forderungen wie einen Qualifizierungsnachweis für Reiseverkäufer, die nötige Evaluierung des Pauschalreiserechts und ein Insolvenzschutz für Airlines.

Laut VUSR-Chefin Marija Linnhoff gab es einen regen Austausch während des zweistündigen Treffens. „Die Politiker sind immer wieder erstaunt, welche Arbeit in den Reisebüros geleistet wird“, so Linnhoff. Rückfragen der Politiker betrafen die aktuelle Ausbildungssituation am Counter oder auch das Problem der verbundenen Reiseleistungen. Zudem erregte der Streit um die Gutscheinpolitik von Internet-Portalen wie Check 24 reges Interesse bei den Politikern.

Beim geforderten Insolvenzschutz für Airlines waren sich laut Linnhoff alle Politiker einig, dass in diesem Fall unbedingt eine Lösung gefunden werden müsse.

Um zu zeigen, dass sich einige Interessensverbände untereinander austauschen, hatte der VUSR auch Michael Buller vom VIR eingeladen. Dieser erklärte den Bundestagspolitikern, welche digitalen Herausforderungen auf den Reisevertrieb zukommen.

Zu den geladenen Politikern beim parlamentarischen Frühstück zählten unter anderem der CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak und AfD-Politiker Sebastian Münzenmaier, der Vorsitzende des Tourismusausschusses.

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