Reisevertrieb

Best-Reisen: Neues Tool für Bausteinreisen

Die Vorstände von Best-Reisen: IT-Chef Frank Winkler (links) mit Cornelius Meyer, der für Vertrieb und Marketing zuständig ist

Die Vorstände von Best-Reisen: IT-Chef Frank Winkler (links) mit Cornelius Meyer, der für Vertrieb und Marketing zuständig ist. Foto: Best-Reisen

Die erste Präsentation erfolgte auf dem Digital Day Anfang Mai in Stuttgart, nun wird es offiziell: Die Reisebüro-Kooperation Best-Reisen bietet ihren Mitgliedsbüros ab sofort eine neue technische Möglichkeit für Eigenveranstaltungen an.

Möglich wird dies durch eine Zusammenarbeit mit dem Schweizer IT-Haus Nezasa. Sie bietet den Büros der Kooperation „besonders attraktive Rahmenbedingungen“ für das Nutzen des Trip Builders. Dieser ermöglicht das schnelle und einfache Zusammenstellen von Reisen, die Reisebüros ihren Kunden als eigenes Produkt anbieten können. Über eine grafische Oberfläche mit Karten und Bildern stellen die Reisverkäufer dabei aus einem weltweiten Angebots-Pool die gewünschten Elemente zusammen, prüfen sie auf Verfügbarkeit und bauen sie in eine Reise ein. Darüber hinaus können vorgefertigte Reisen problemlos den Kundenwünschen angepasst werden.

Die Vergütung für diese Reisen kann individuell festgelegt werden, wobei beim Trip Builder „deutlich höhere Margen“ als beim klassischen Zusammenstellen von Bausteinreisen möglich sind, heißt es bei Best-Reisen. Die Preise seien dann immer noch wettbewerbsfähig.
 
Ziel der Zentrale ist es, den Trip Builder anbieterübergreifend und veranstalterunabhängig aufzusetzen. Damit werde er zu einer „professionellen Alternative zur bisherigen Buchungswelt“, sagt Frank Winkler, IT-Vorstand der Kooperation.

Aus seiner Sicht eignet sich die neue Technik zudem perfekt für den Online-Vertrieb: Über einen Angebotslink können die Kunden dann von zu Hause aus die gewünschte Reise buchen.

Auch außerhalb von Best-Reisen gilt der Trip Builder als eine der modernsten Lösungen für die Produktion maßgeschneiderter Bausteinreisen. So wird das Tool unter anderem von Viamonda genutzt. Dessen Inhaber kennt sich mit der Produktion von Reisen aus: Der Kölner Veranstalter wurde vom früheren Deutschland-Chef von Thomas Cook, Michael Tenzer, gegründet.

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