Reisevertrieb

LCC-Chef Orth: „Nachholbedarf im Online-Segment“

Will LCC mithilfe der Technik zu weiterem Wachstum verhelfen: Geschäftsführer Markus Orth

Will LCC mithilfe der Technik zu weiterem Wachstum verhelfen: Geschäftsführer Markus Orth. Foto: LCC

Klassische Reisebüros haben auch in Zeiten des wachsenden Internet-Vertriebs ein großes Umsatzpotenzial. Die Voraussetzung dafür sei, sich selbst technisch auf den neuesten Stand zu bringen, die Vernetzung untereinander zu optimieren und maßgeschneiderte Produkte anzubieten.

Mit dieser Maßgabe will der neue Chef von LCC, Markus Orth, die Frankfurter Franchise-Kette weiterentwickeln. Die klare Devise: „Wachsen mit Technik, Technik für Wachstum“. Die LCC-Büros seien in diesem Sinne zwar bereits sehr gut aufgestellt. Ausreichend sei das aber nicht: „Uns steht noch viel Arbeit bevor“, sagt Orth im Interview mit touristik aktuell.

Im Blick hat der frühere Chef von L’Tur dabei vor allem den CRM-Bereich und die Online-Präsenz. Bei beiden Themen habe der gesamte klassische Vertrieb Nachholbedarf. „Das Suchmaschinen-Marketing, sowohl SEO als auch SEA, muss deutlich besser werden“, fordert Orth. Um den Kunden online abzuholen und offline beraten zu können, benötige man die „richtigen Algorithmen“.

Die eigene Endkunden-App ist aus Sicht von Orth eher ein „mobiler Reiseplan“. Einen klassischen Endkunden-USP habe sie nicht, moniert der Vertriebsexperte und fragt sich: „Was soll das schönste Schaufenster, wenn sich niemand die Nase daran plattdrückt?“. Eine Entscheidung, wie es mit der App weitergehe, gebe es allerdings noch nicht.

Das gesamte Interview lesen Sie im Special „Ketten & Kooperationen“ in der aktuellen Ausgabe von touristik aktuell (ta 26-27/2019).

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