Reisevertrieb

DRV diskutiert über Vertrieb der Zukunft

Die Teilnehmer der DRV-Sitzung auf dem DB-Tower in Frankfurt mit Vizepräsidentin Susanne Schick (sitzend, dritte von links) und Präsident Norbert Fiebig (rechts von ihr). Foto: DRV

Die Teilnehmer der DRV-Sitzung auf dem DB-Tower in Frankfurt mit Vizepräsidentin Susanne Schick (sitzend, dritte von links) und Präsident Norbert Fiebig (rechts von ihr). Foto: DRV

Die Digitalisierung mit all ihren Herausforderungen, Chancen und Gefahren war das Topthema der jüngsten Bereichsversammlung der assoziierten DRV-Mitglieder in Frankfurt am Main. Eine Antwort auf die zentrale Frage, wie sich die Distribution in der Zukunft entwickelt, gab es nicht. Aber es wurde deutlich: Die Veränderungen betreffen nicht nur Reisebüros.

Kräftig durchgeschüttelt wird momentan auch die Hotelbranche. Dort gebe es eine ganz neue Dynamik der Preise, die mit Fairness zwischen Konkurrenten oft nichts mehr zu tun habe, sagte Marriott-Manager Michael Simon vor rund 60 Touristikern.

Einig waren sich die Teilnehmer darin, dass sich die Kunden genauso ändern wie ihre Wünsche und ihr Buchungsverhalten. Der Kunde von heute entscheide oft spontan, wann und wo er sucht und bucht. Daher sei es essenziell, die Kunden zu jeder Zeit und über alle Kanäle zu erreichen und ihnen so ein „konsistenteres Einkaufserlebnis“ zu bieten, verwies Carsten Seeliger, Vertriebschef von Thomas Cook, einmal mehr auf die Notwendigkeit für einen sinnvollen Omnichannel-Vertrieb.

Karina Kaestner, neue Leiterin Partner-Management bei der Deutschen Bahn, stellte eine neue Möglichkeit des Kombinierens mit der Bahnanreise vor: Ab November können Reiseveranstalter mit einem neuen touristischen Pricing direkt auf die Fernverkehrsangebote zugreifen. Damit sind sie in der Lage, Reisebüros dynamische Reisepakete mit der Bahn anzubieten.

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