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Best-Reisen: Klimaneutrale Jahrestagung

Best-Reisen räumt dem Thema Nachhaltigkeit auf der Jahrestagung in El Gouna viel Platz ein. So kauft etwa der Veranstalter Chamäleon, der sich auf der Tagung präsentiert, für jeden Tagungsteilnehmer 50 Quadratmeter Regenwald. Dieser befindet sich in einem vor Abholzung geschützten Gebiet in Ecuador. Durch den Kauf und Schutz des Regenwalds wird laut Best-Reisen der verursachte CO2-Verbrauch auf der Tagung kompensiert.

Zudem werden auf so genannten Nachhaltigkeits-Sessions Experten über das Thema referieren: Chamäleon- und Yolo-Gründer Ingo Lies, Guido Wiegand von Studiosus und Edgar Kreilkamp von der Universität Lüneburg.

Darüber hinaus liefert der Veranstaltungsort El Gouna in Ägypten laut Best-Reisen Argumente für umweltbewussten Urlaub. So erhielt die Ferienstadt als erstes Reiseziel in Afrika und der arabischen Region den Global Green Award.

Die Jahrestagung von Best-Reisen findet vom 6. bis 10. November statt.

Kommentare (5)

  • Ulrich G. Roth
    am 18.10.2019
    Hmmm, 50m² Regenwald speichert im Durchschitt 1 CO²t. Ein Bestehender Regenwald speichert also nicht noch mehr sondern setzt diese Tonne nicht zusätzlich frei. Ich möchte die Initiative nicht schlecht reden, sondern begrüsse, dass Cameleon durch Kauf Regenwald in Ecuador schützt, das aber mit Argument einer 100% Kompensation der Veranstaltung in Gouna zu nutzen ist doch sehr fragwürdig.

    Es wäre ehrlicher, wenn zusätzlich zur Aktion von Cameleon alle Teilnehmer dieser Veranstalteung Ihre An- und Abreise per Atmosfair oder MyClimate mit ca. 30 Euro kompensieren würden. Laut MyClimate sind das 1,1 CO²t und Atmosfair kommt sogar auf 1,31 CO²t ab Frankfurt.

    Grundsätzlich sollten Kooperationen Jahresversammlungen nicht mehr in Destinationen abhalten, die nur per Flugzeug erreichbar sind. Das wäre der richtige konsequente und ehrliche Schritt.
  • Volker Mertens
    am 18.10.2019
    Das ist ja wohl eine der Lachplatten des Jahres. "Klimaneutrale Jahrestagung" im AI Bunker in El Gouna! Wer "verarscht" hier wen? Kein Sorry.
  • Siegfried Manzel
    am 18.10.2019
    Der Begriff "Klima-Neutral" wird zum Modewort der Politiker, Unternehmer und allen, die ihre Geschäfte und Lebensweisen ungestört weiter betreiben wollen - business as usual. Bloß nicht darüber nachdenken, dass unser durchschnittlicher jährlicher CO2-Fussabdruck in Deutschland 6 mal so gross ist wie die UN als weltweiten Durchschnitt vorgibt. Und der Tourismus ist sicher eine der Industrien, die langfristig steigende Emissionen produzieren wird und somit den Vereinbarungen des Pariser Abkommens diametral entgegenläuft. Darüber könnte Herr Kreilkamp ja mal referieren....
  • ta - Matthias Gürtler
    am 18.10.2019
    Hallo Herr Mertens, Ihre Kritik ist für mich nicht so richtig nachvollziehbar. El Gouna spielt bei der Nachhaltigkeit eine Vorreiterrolle in Ägypten und ist drauf und dran, CO2-neural zu sein. Von einem "Bunker" ist das Resort weit entfernt - und All-inclusive ist nicht per se ein Klimakiller.
    Und das Reiseverkäufer die Zielgebiete kennen sollten, die sie mehrmals wöchentlich ihren Kunden anbieten, versteht sich aus meiner Sicht von selbst.
  • frank messerschmidt
    am 21.10.2019
    Hallo Herr Gürtler,
    warum kann man eine Tagung nicht in einem Ziel ausrichten, das mit der Bahn erreichbar ist.
    DERPART ist dieses Jahr in Den Haag.
    Eine Tagung im Warmen ist schön, der Zweck ist aber ein Austausch von Informationen und Neuigkeiten.
    Ein schönes Ziel ist zwar toll, doch die meisten der Tagungsteilnehmer sind weniger wegen der Destination als wegen des Inhalts der Tagung unterwegs.

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