Reisevertrieb

TSS plant Image-Kampagne „Pro Pauschalreise“ 

Will das Image der Pauschalreise retten: TSS-Chef Manuel Molina. Foto: TSS

Will das Image der Pauschalreise retten: TSS-Chef Manuel Molina. Foto: TSS

Nach dem offenen Brief an die Bundesregierung arbeitet die Reisebüro-Kooperation TSS nun an Image-Kampagnen unter den Titeln „Pro Pauschalreise“ und „Pro Reisebüro“. Hintergrund sind die Folgen der Insolvenz von Thomas Cook, die nicht ausreichend abgesicherten Kundengelder und das angeschlagene Image der Pauschalreise. 

„Die Insolvenz von Thomas Cook stellt alles bisher Dagewesene in der Touristik in den Schatten“, sagt TSS-Chef Manuel Molina. Eine der dringlichsten Aufgaben für Reisebüros sei es jetzt, „der aktuell vorhandenen Unsicherheit der Kunden zu begegnen und ihnen ein Gefühl von Sicherheit und Vertrauen zu geben“.

Dafür nötig sei die „aktive Unterstützung“ durch eine Vielzahl von Veranstaltern, Leistungsträgern, Hotels und Destinationen, fordert Molina. Gleichzeitig sei die Politik gefordert. Denn im Zuge der aktuellen Situation zeige sich „deutlich, wie offenkundig unzureichend die deutschen Gesetze im Falle einer Insolvenz“ in den Dimensionen von Thomas Cook seien.

Handlungsbedarf gibt es Molina zufolge vor allem bei der Höhe der Absicherung der Kundengelder, der fehlenden Absicherung von Einzelleistungen sowie der für die Reisebüros verlorenen Provisionen.

Unsere Meldung zum offenen Brief von Molina finden Sie hier.

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