Reisevertrieb

LCC: Vom System zur globalen Plattform

Markus Orth und Uwe Müller setzen auf Digitalisierung

Markus Orth und Uwe Müller setzen auf Digitalisierung. Foto: LCC

Die Stoßrichtung der Vollversammlung von Lufthansa City Center (LCC) war eindeutig. „Wir entwicklen uns vom System zur globalen Plattform“, lautete die Leitlinie der Veranstaltung in Montenegro, an der 415 Touristiker aus 70 Ländern teilnahmen.

Die Verbindung von persönlichem Service und digitalen Kundenschnittstellen soll laut LCC-Geschäftsführer Markus Orth sowohl im Urlaubsreisen- als auch im Geschäftsreisenbereich weiter ausgebaut werden. Entscheidend sei dabei die Technologie, die die Kundenansprache individueller macht. Die künftige Lösung ist eine internationale Plattform. Auf diesem Marktplatz sollen sich alle globalen LCC-Reisebüros untereinander austauschen und Geschäfte miteinander machen.

Verschiedene Vorträge rückten das Thema Digitalisierung in den Vordergrund. So erklärte etwa der Innovationsexperte Christoph Burkhardt, Reisebüros hätten auch in der Zukunft eine Daseinsberechtigung. Die Mitarbeiter müssten aber der Experte sein, der proaktiv Kunden genau die Vorschläge präsentiert, die in dem Moment zum aktuellen Bedürfnis des Reisenden passten.

Auf der Vollversammlung wurden auch die besten lokalen Initiativen der LCC-Partner in verschiedenen Kategorien ausgezeichnet. So gewann etwa das LCC-Reisebüro Die Urlaubsinsel aus Postbauer-Heng in der Kategorie „Bestes Marketingprojekt“. Die Mitarbeiter hatten After-Work-Kundenabende in Restaurants veranstaltet. Dort agierten die Counter-Experten als Barkeeper und Kellner.

Auf der Tagung gab es auch eine neue Personalie: Martina Grönegres ist die neue Geschäftsführerin von Lufthansa City Center International. Sie folgt ab 1. Januar 2020 auf Uwe Müller, der in den Vorruhestand geht.

Kommentar schreiben