Reisevertrieb

TUI Travel Star: „Wegducken gilt nicht“

Die beiden TTS-Geschäftsführer Lars Helmreich und Oliver Grimsehl legen sich für einen erfolgreichen Neustart ihrer Mitgliedsbüros ins Zeug

Die beiden TTS-Geschäftsführer Lars Helmreich und Oliver Grimsehl legen sich für einen erfolgreichen Neustart ihrer Mitgliedsbüros ins Zeug. Foto: ta

Die Reisebüro-Kooperation TUI Travel Star tut in der aktuellen Krise alles für ihre Mitglieder. So wurden die Systemgebühren gestundet, Präsenzschulungen auf Webinare umgestellt, innerhalb der QTA die Corona-Seite aufgebaut, Facebook-Vorlagen erstellt und ganz aktuell für die gesamte QTA einen Rahmenvertrag mit dem Destinationsspezialisten A3M unterzeichnet. Auch ein Live-Chat mit TUI-Vertriebsdirektor Peter Wittmann wurde organisiert. Dies berichten die beiden Geschäftsführer Oliver Grimsehl und Lars Helmreich im Interview mit touristik aktuell. 

In der momentanen Situation, da der komplette Lockdown überwunden sei, müssten die Reisebüros wieder aktiv auf die Kunden zugehen, ihre Büros öffnen und zeigen, dass man wieder Reisen buche. „Es hilft jetzt nicht, sich wegzuducken aus Angst, aus Neubuchungen könnten wieder einmal Stornos werden“, so Grimsehl.

Von TUI, aber auch von anderen Veranstaltern fühle man sich derzeit „im Stich gelassen“, moniert Helmreich. Auch Grimsehl ist von der schlechten Erreichbarkeit von TUI enttäuscht: „Aus Vertriebssicht ist das eine Katastrophe, auch wenn ich die Argumente von TUI verstehen kann. Doch für ein Reisebüro, das TUI als Leitveranstalter hat und nach außen vertritt, ist das eine herbe Enttäuschung.“ Immerhin habe QTA schnell reagiert und baue ordentlich Druck auf. Nun gehe es vor allem darum, dass die Veranstalter zumindest bei Neubuchen wieder für den Vertrieb erreichbar seien, alles andere sei „ein Unding“.

Das komplette Interview mit den beiden TTS-Geschäftsführern lesen Sie in unserem aktuellen E-Paper auf Seite 9.