Reisevertrieb

Reisebüro-Inhaber Daniel Plum hat sich breit aufgestellt

Daniel Plum hat in den vergangenen Monaten zwei weitere Reisebüros gekauft und einen Busreiseveranstalter gegründet

Daniel Plum hat in den vergangenen Monaten zwei weitere Reisebüros gekauft und einen Busreiseveranstalter gegründet. Foto: Reisebüro Daniel Plum

Acht Reisebüros, eine Lotto-Annahmestelle, zwei Modeboutiquen und ein Busreiseveranstalter – Reisebüro-Inhaber Daniel Plum vom Niederrhein hat sich breit aufgestellt. Aus diesem Grund und dank seines kaufmännischen Geschicks sieht sich der 42-Jährige für die Zukunft gut gerüstet. „Derzeit liegen wir bereits 20 bis 25 Prozent über dem Umsatz von 2019.“ Er sei optimistisch, dass es weiter bergauf gehe.

Zwei seiner acht Agenturen hat Plum erst vor Kurzem gekauft. Und auch den Busreiseanbieter „Ab in den Bus“ hat er erst mitten in der Corona-Pandemie mit Kollegen gegründet. Mit dem neuen Geschäftsfeld zielt er auf die ältere Klientel ab, „die sich nicht mehr in die langen Warteschlangen an den Airports stellen will, sondern es schätzt, wenn sie von zu Hause abgeholt wird“, sagt er. Auch wenn es am Anfang schwierig gewesen sei, so laufe das Geschäft mittlerweile gut. „Täglich kommen Anfragen rein.“

Busgruppenreisen als weiteres stabiles Standbein

Mit den Busgruppenreisen hat sich Daniel Plum ein weiteres stabiles Standbein aufgebaut, was gerade in diesen herausfordernden Zeiten wichtig sei. „Durch diese Spezialisierung heben wir uns natürlich auch von der Konkurrenz ab.“

Und auch im Gruppenreisegeschäft ist der Touristikexperte stark. Neben Genuss-, Aktiv- und Wandertouren bietet er auch Frauenreisen an, während der er auch schon einmal eine Dessous-Modenschau veranstaltet hat – mit vollem Erfolg. „Die Stücke, die wir mitgenommen hatten, waren im Nu verkauft“, erzählt er und verweist auf einen positiven Nebeneffekt: Durch die Modenschau sei das Interesse anderer Hotelgäste geweckt worden, „die zum Teil heute noch bei uns Reisen buchen“.

Welche weiteren Ideen Daniel Plum hat und wie er seine Mitarbeiter fördert, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von touristik aktuell (ta-33/34) und in unserem E-Paper.

 
Ute Fiedler
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