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Cook-Vertrieb: Travel Screens fürs Schaufenster

Will die Reisebüros für die „Digitalisierung des Alltags“ fit machen: Cook-Manager Albin Loidl

Will die Reisebüros für die „Digitalisierung des Alltags“ fit machen: Cook-Manager Albin Loidl. Foto: mg

Mit so genannten Travel Screens will Thomas Cook das Thema Omnichannel-Vertrieb auch bei den eigenen Franchise- und Kooperationsbüros vorantreiben. Idee ist, mit Hilfe von digitalen Schaufenstern auch nach Büroschluss für den Kunden da zu sein: Auf den Flatscreens laufen Angebote, deren QR-Codes nach dem Scannen mit dem Smartphone direkt auf die Homepage des Reisebüros führen.

Die Angebote selbst werden von Thomas Cook zentral gesteuert, aber nach regionalen Airports sortiert. Zudem können die Büros bis zu zwei Inhalte selbst bestimmen und unter anderem für selbst aufgelegte Reisen werben. Auch artfremde Werbung, etwa für das benachbarte Sonnenstudio, kann eingespielt werden, um die Kosten für die Travel Screens zu senken.

Diese betragen für das gesamte Paket inklusive Monitor, Filme und Service-Inhalte rund 2.000 Euro. Im Leasing fallen monatlich knapp 90 Euro an (abzüglich 50 Euro Kickback).

Ob mit den Flatscreens zusätzliche Umsätze generiert werden können, muss die Zukunft zeigen. „Aber es ist ein weiterer Schritt, die Reisebüros für die Digitalisierung des Alltags fit zu machen und für den Kunden präsent zu sein“, sagt Cook-Vertriebs-Manager Albin Loidl.