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Anex Tour schraubt Ziele herunter

Gescheiterte Karibik-Offensive: So warb Anex vor einem Jahr in Berlin für seine Dom-Rep-Flüge

Gescheiterte Karibik-Offensive: So warb Anex vor einem Jahr in Berlin für seine Dom-Rep-Flüge. Foto: Anex Tour

Der neue Pauschalreiseveranstalter Anex Tour wird in der laufenden Sommersaison weniger Gäste begrüßen als geplant. Statt der anvisierten Zahl von 160.000 Gästen werden es nur rund 115.000 werden.

Die Gründe dafür sind vielfältig. Am schwersten wiegen offensichtlich die Probleme mit der Flotte der eigenen Fluggesellschaft Azur Air. Deren Boeing 767 habe man nicht so effektiv einsetzen können wie geplant, sagt Anex-Geschäftsführer Hakan Bakar im Interview mit touristik aktuell.

Zudem habe man die Nachfrage für die Fernstrecke, vor allem für die Dominikanische Republik, falsch eingeschätzt. Dadurch habe es zu hohe Kapazitäten auf den Mittelstrecken gegeben. Die Folge: Zurzeit fliegt Azur Air Germany nur mit einer Maschine. Geplant waren ursprünglich fünf bis sieben Flieger.

Die immer wieder in sozialen Netzwerken auftauchende Kritik an Anex Tour kann Bakar nur zum Teil nachvollziehen. „Jede Beschwerde ist eine zu viel, ganz klar. Und jede Wartezeit in der Hotline ist ärgerlich“, gesteht Bakar. Aber viele Dinge würden in Facebook & Co auch „hochgepusht“. Am Ende klinge es oft viel dramatischer, als es eigentlich sei.

Das gesamte Interview mit Bakar lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von touristik aktuell (ta 31-32/2018).

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