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Mittelmeer: Urlaubsländer im Osten im Trend

Das östliche Mittelmeer sorgt für neun Prozent mehr Umsatz. Foto: Cagkansayin/istockphoto.com

Das östliche Mittelmeer sorgt für neun Prozent mehr Umsatz. Foto: Cagkansayin/istockphoto.com

Unter den Zielen rund ums Mittelmeer machen in der Sommersaison 2019 eindeutig die östlichen Urlaubsländer das Rennen. „Das überproportionale Wachstum im östlichen Mittelmeer ist der auffälligste Trend für den Sommer 2019“, sagt Stefan Baumert, Touristik-Geschäftsführer von TUI.  

Top-Aufsteiger ist dabei die Türkei. Laut DRV-Präsident Norbert Fiebig, der sich auf die Zahlen der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) beruft, wächst das Land prozentual am stärksten – um 58 Prozent – und gewinnt Marktanteile zurück. „Das ist doch ein eindrucksvolles Comeback des gerade bei Familien besonders beliebten Ziels“, meint Fiebig.

Diese Aussage spiegelt sich auch in den Zahlen der Veranstalter wider. Bei FTI etwa stieg der Türkei-Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um über 50 Prozent. „Dieser Boom beweist, dass sich unser Vertrauen in die Destination bezahlt gemacht hat“, meint Geschäftsführer Ralph Schiller. „Noch vor Kurzem hätten das die wenigsten in der Branche für möglich gehalten.“

Nach den Analysen der GfK weisen die Reiseländer im östlichen Mittelmeer – dazu zählt das Institut neben der Türkei und Griechenland auch Ägypten, Bulgarien, Tunesien und Kroatien – ein Umsatzwachstum in Höhe von neun Prozent auf.

Weniger rund läuft es hingegen für Spanien. Zwar bleibt das Ziel bei den meisten Veranstaltern die wichtigste Destination im Portfolio, doch die Nachfrage ist aktuell noch nicht auf Vorjahresniveau. Optimistisch zeigt sich Schauinsland-Chef Gerald Kassner hinsichtlich der Spanien-Schwäche: „Ich bin zuversichtlich, dass die Balearen und Kanaren mit einem starken Kurzfristgeschäft den Turnaround schaffen und zum Geschäftsjahresende auf Vorjahresniveau liegen werden.“

Mehr zum Thema Mittelmeer lesen Sie in der nächste Ausgabe von touristik aktuell.

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