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Vtours: Einschnitte für Rückvergüter

Vtours-Geschäftsführer Achim Schneider hält am Provisionsmodell fest. Foto: Vtours

Vtours-Geschäftsführer Achim Schneider hält am Provisionsmodell fest. Foto: Vtours

Vtours hält am Provisionsmodell für stationäre Reisebüros fest, kündigt aber gleichzeitig Einschnitte für Vertriebspartner an, die einen Teil ihrer Provision in Form von Gutscheinen und Rückvergütungen an ihre Kunden weitergeben.

Als Begründung führt Geschäftsführer Achim Schneider an, dass diese Praxis letztendlich „zu einer Erhöhung unserer Vertriebskosten führt“. „Diese Vertriebspartner versuchen, ihren erhöhten Marketing-Aufwand an uns weiter zu belasten. Hier müssen wir gegensteuern. Die ersten Gespräche wurden bereits geführt.“

Das neue, alte Provisionsmodell, das ab 1. November gilt, sieht eine Einstiegsprovision von neun Prozent vor. Agenturen können sich in vier Stufen auf bis zu zwölf Prozent steigern. Bereits ab 5.000 Euro Umsatz werden zehn Prozent Provision gezahlt.

Darüber hinaus kündigt der Veranstalter aus Aschaffenburg an, den Reisebüros verstärkt unter die Arme greifen zu wollen. Geplant seien Vereinfachungen bei der Änderung bestehender Buchungen, Verlängerung der Optionsfristen, Verbesserungen in der Kommunikation mit den Serviceteams und der Informationen für Kunden und Reisebüros.

 
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Kommentare (2)

  • Rainer Maertens
    am 24.05.2019
    Guter Anfang, nur wie sollen die Einschnitte gegen Rückvergüter aussehen?
  • ta - Matthias Gürtler
    am 27.05.2019
    Hallo Herr Maertens, Vtours wird Ihnen die Provisionen kürzen. Es geht dabei vor allem um Online-Portale.

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