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ASI: Highlights-Katalog und Umsatzrückgang

Trotz des massiven Umsatzrückgangs sieht ASI-Chef Ambros Gasser sein Unternehmen gut aufgestellt

Trotz des massiven Umsatzrückgangs sieht ASI-Chef Ambros Gasser sein Unternehmen gut aufgestellt. Foto: ASI Reisen

Anfang November erscheint der neue Highlights-Katalog von ASI Reisen. Zusätzlich zu den darin präsentierten Highlight-Reisen macht der Veranstalter über 1.500 Aktiv- und Erlebnisreisen für Reisebüros buchbar.
Bei diesen handelt es sich um Wander- und Radreisen, die entweder in einer Kleingruppe mit durchschnittlich zehn Reisenden oder individuell durchgeführt werden. Ergänzend dazu bietet das Tiroler Familienunternehmen weltweite Erlebnisreisen und alpine Touren in den Alpen an. „Alle ASI-Touren führen in die Natur und somit dorthin, wo das Coronavirus das geringste Ansteckungsrisiko hat“, sagt ASI-Geschäftsführer Ambros Gasser.

Für 2021 haben Gasser und sein Team eine Vielzahl an neuen Reisen ins Programm genommen. Der Fokus liegt dabei auf den Alpen, wo das Portfolio von 250 auf 500 Reisen verdoppelt wurde. In den Flugdestinationen in Europa und in der Ferne wurde das Angebot nur marginal verringert. „Auch wenn die Erfolgschancen 2021 in manchen Gebieten überschaubar sind, so halte ich es für unsere unabdingbare Verpflichtung, diese weiterhin anzubieten“, so Gasser. Nur so hätten die langjährigen Partner vor Ort die Möglichkeit, mit ihrem Angebot auch in den Köpfen der Reisenden zu bleiben und sie zu inspirieren.

Auf „radikale Transparenz“ setzt ASI Reisen beim Thema Nachhaltigkeit. Alle Reisen weisen genaue Werte der Nachhaltigkeit aus. In der ökologischen Betrachtung wird der CO2-Ausstoß gemessen und kompensiert, erklärt Gasser. In der ökonomischen Betrachtung werde transparent dargestellt, wie hoch der Anteil des Reisepreises ist, der der lokalen Wertschöpfung und somit den familiengeführten Partnerunternehmen vor Ort zugutekomme.

Im Vergleich zum Vorjahr muss ASI Reisen einen Umsatzrückgang von 52 Prozent hinnehmen. Besonders stark betroffen seien die Zielgebiete mit Flug, sowohl in Europa als auch in der Ferne. „Die erdgebundenen Gebiete schließen trotz des mehrmonatigen Lockdowns mit einem Plus von sechs Prozent ab“, berichtet Gasser. Aufgrund der „soliden wirtschaftlichen Leistung der letzten Jahre“ benötige ASI Reisen keine Überbrückungskredite von Finanzinstituten.