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FTI: Fortschritte bei der Digitalisierung

Mit der Bekanntheit des neuen E-Mag ist FTI noch nicht zufrieden

Mit der Bekanntheit des neuen E-Mag ist FTI noch nicht zufrieden. Foto: FTI

FTI will die Digitalisierung von Kataloginhalten und Buchungsvorgängen weiter vorantreiben. „Die Akzeptanz wächst und viele Reiseverkäufer sind von unserem neuen E-Mag inzwischen richtig begeistert“, berichtet Geschäftsführer Ralph Schiller. Das habe auch mit der verbesserten Usability des Tools zu tun. Dennoch werde man weiterhin Innovationen benötigen, „um ein Optimum zu erreichen“, so Schiller.

Parallel dazu will FTI weiter an der Bekanntheit des E-Mag arbeiten, „damit sich unsere digitalen Reisewelten auch bei den Kunden als nachhaltige Alternative zum gedruckten Katalog etablieren“. Digitalisierung erfordere „immer einen höheren Erklärungsbedarf und auch mehr Überzeugungsarbeit“, ist sich der Geschäftsführer bewusst. Das sei ein „langfristiger Prozess.“

Mehr Produkte in digitalen Kanälen

Bei der Auswahl der Produkte sei man gut vorangekommen und konnte sowohl beim Projekt FTI360 als auch beim E-Mag das Portfolio an Destinationen deutlich ausbauen. So biete FTI360 inzwischen alle Pauschalangebote, die auch in den herkömmlichen Systemen zu finden sind.

Zudem könne die dortige Buchung eigenständig ohne Einbindung des Reisebüro-CRS erfolgen. Die Individualisierung der Pauschalreise komme dabei „immer mehr einem Shopping-Eerlebnis gleich“, sieht Schiller einen enormen technischen Fortschritt im Reisegeschäft.

Den Mietwagen soll eine Flug-IBE folgen

Aktuell geht es bei FTI360 um die Integration von Mietwagen, anschließend soll eine Flug-IBE hinzugefügt werden. Darüber hinaus will das IT-Team des Veranstalters demnächst mit einem neuen System für die Zielgebietsagenturen live gehen, das den Einkauf, die Kalkulation und den Vertrieb von Hotels, Transfers und Ausflügen beinhaltet. FTI will sich damit als Veranstalter dynamischer und flexibler aufstellen als bisher, um möglichst schnell auf Marktveränderungen reagieren zu können.
 
Problematisch ist aus Sicht von Schiller vor allem der Mangel an IT-Personal. Viele Anbieter hätten Engpässe und Corona hätte dies nochmal wesentlich verstärkt. Dadurch komme es „teilweise zu Verzögerungen bei Projekten“.

Matthias Gürtler