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Ferien Touristik: Gewaltiges Plus selbst zu 2019

Treibt das Geschäft von Ferien Touristik/Coral Travel massiv voran: Deutschland-Chef Koray Cavdir. Foto: Ferien Touristik

Treibt das Geschäft von Ferien Touristik/Coral Travel massiv voran: Deutschland-Chef Koray Cavdir. Foto: Ferien Touristik

Die Düsseldorfer Veranstaltermarken der türkischen OTI Holding Ferien Touristik/Coral Travel werden 2022 das Ergebnis des Touristikjahres 2019 um ein Vielfaches übertreffen. Damals verreisten nach Unternehmensangaben insgesamt rund 205.000 deutsche Gäste mit den beiden Veranstaltern, in diesem Jahr könnten es mehr als doppelt so viele werden, sagte Geschäftsführer Koray Cavdir während einer Rede auf dem ITT Forum in Kemer.

Mit ihren weiteren europäischen Quellmarkten Polen und den Baltischen Ländern will die OTI Holding in diesem Jahr in Europa mehr als 1,3 Millionen Gäste erreichen.

Hotline-Service soll besser werden

Mit den starken Zahlen in Deutschland steht Ferien Touristik/Coral Travel weit besser da als viele andere Veranstalter. Gründe dafür sind verstärkte Investitionen in den Vertrieb, in den Service und ins Personal. So schalteten die beiden OTI-Marken ihre Telefone während der Krise nicht einen einzigen Tag ab. Und sie gehörten, gemeinsam mit anderen Mittelständlern, zu den ersten, die wieder auf Roadshow gingen und Famtrips anboten.

So gut der Service auch ist – momentan besteht Optimierungs- und Verbesserungsbedarf, gab Cavdir in Kemer zu. So soll der Außendienst weiter ausgebaut und die telefonische Erreichbarkeit verbessert werden. Zudem wollen Ferien Touristik/Coral Travel das Produktportfolio erweitern.

Produktausbau in Kemer

Der erste Schritt dazu sind zusätzliche Kapazitäten in Kemer. „Mit dieser Urlaubsregion haben wir ein Juwel in der Hand, das ein riesiges Potenzial birgt – sowohl für uns als auch für Reisebüros“, zeigt sich Koray Cavdir überzeugt. Dies gelte auch schon in der kommenden Hochsaison, in der viele Hotels in Side, Belek und Lara in den Ferienzeiten zum Teil bereits ausgebucht seien.

Ziel des ITT Forums war, die Region Kemer wieder stärker in den Blickwinkel deutscher Reisebüros zu stellen. touristik aktuell war bei dem Event vor Ort. 

Matthias Gürtler