Verkehr

LH: Flexible Fernstreckentarife in allen Klassen

Die Lufthansa-Airlines bieten flexiblere Tarife für die Fernstrecke

Die Lufthansa-Airlines bieten flexiblere Tarife für die Fernstrecke. Foto: Lufthansa Group

Für die Economy Class hatte die Lufthansa-Gruppe das neue Interkont-Tarifkonzept bereits umgestellt, jetzt folgen auch die anderen Kabinenklassen: Ab 2. August 2021 (Datum der Ticketausstellung) ist das Modell auf ausgewählten Strecken auch in der First, Business und Premium Economy Class gültig.

Demnach stehen Kunden der Airlines Lufthansa, Eurowings Discover, Austrian Airlines, Brussels Airlines und Swiss in allen Buchungsklassen bis zu vier frei wählbare Optionen mit verschiedenen Umbuchungs- und Stornierungskonditionen zur Verfügung. Die Preisfamilien reichen vom restriktiven „Light“-Tarif ohne Storno- und Umbuchungsoptionen bis zur „Flex“-Rate mit gebührenfreier Umbuchung und Rückerstattung der Flugtickets. Auf ausgewählten Strecken von und nach Australien, China, Japan, Malaysia und Singapur gilt das neue Tarifkonzept allerdings nicht.

Die Interkont-Tarifstruktur wird in allen Distributionskanälen eingeführt, wie es in einer Vertriebsmitteilung von Lufthansa weiter heißt. Die exklusive Verfügbarkeit ausgewählter Tarifprodukte in direkten Verkaufskanälen (NDC Smart Offer) bleibe dabei aber unverändert bestehen.

Billigtarife nicht mehr kostenlos umbuchbar
Zudem verlängert der Kranich-Konzern die flexiblen Umbuchungsmöglichkeiten. Somit sind bei auch Buchungen ab 2. August 2021 (Datum der Ticketausstellung) alle Tarife bis auf „Economy Light“ und „Business Saver“ beliebig oft kostenlos änderbar. Die Kulanzregeln gelten für die oben genannten Fluglinien sowie Air Dolomiti.

Abgeschafft wird diese Regelung allerdings bei den Günstigtarifen von Lufthansa. So muss beim Economy-Light-Tarif bei Europa-Strecken ab 35 Euro für eine Umbuchung bezahlt werden sowie ab 75 Euro bei Interkont-Flügen. Nicht möglich ist die Umbuchung bei Reisebeginn in Nordamerika und Mexiko. Für die Umbuchung beim Business-Saver-Tarif auf Europa-Flügen fällt künftig ebenfalls eine Gebühr ab 35 Euro an.

Verlängert wird bei der Airline-Gruppe zudem nochmals die Umbuchungsfrist für bestehende Buchungen mit einem Ausstellungsdatum bis einschließlich 31. Juli und mit einem ursprünglichen Reisedatum zwischen dem 1. Februar 2020 und dem 31. August 2021. Eine Änderung (inklusive „Ticket on hold“) kann nun bis zum 31. Oktober 2021 vorgenommen werden.

Thomas Riebesehl