Verkehr

Fraport: Terminal 3 kann weitergebaut werden

Die Bauarbeiten für das Terminal 3 in Frankfurt gehen weiter – eine Klage dagegen wurde vom Hessischen Verwaltungsgerichtshof abgewiesen

Die Bauarbeiten für das Terminal 3 in Frankfurt gehen weiter – eine Klage dagegen wurde vom Hessischen Verwaltungsgerichtshof abgewiesen. Foto: Fraport

Der Hessische Verwaltungsgerichtshof hat am Mittwoch eine Klage gegen den Bau des Terminals 3 am Frankfurter Flughafen abgewiesen. Der benachbarte Landkreis Groß-Gerau hatte gegen die Stadt Frankfurt als Bauaufsichtsbehörde und den im August 2014 genehmigten Bauantrag für den ersten Bauabschnitt des Terminals geklagt, weil er eine mangelhafte Verkehrsanbindung und eine steigende Lärmbelastung befürchtet.

Der Verwaltungsgerichtshof entschied, dass die Klage nicht berechtigt sei, weil die Baugenehmigung den Kreis Groß-Gerau nicht in seinen Rechten verletze. Zudem seien die Bedenken des Landkreises bereits in Verwaltungsverfahren 2007 und 2013 geprüft worden.

Am ersten Bauabschnitt von Terminal 3 wird seit Oktober 2015 gebaut. Er bietet mit den Flugsteigen H und J eine Kapazität für 14 Millionen Passagiere pro Jahr. Das Terminal wird dann auch über eine neue Skyline-Bahn an die anderen Terminals angebunden. Geplante Inbetriebnahme ist nach Beendigung des ersten Bauabschnitts im Jahr 2023.

 

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