Verkehr

Small Planet: Insolvenzverfahren eröffnet

Nach dem gescheiterten Verkauf des Charter- und Ferienfliegers Small Planet Airlines Deutschland ist wie erwartet das Insolvenzverfahren beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg eröffnet worden. Dies teilte die Airline auf Anfrage von touristik aktuell mit.

Dass am 1. Dezember voraussichtlich die Insolvenz als Regelverfahren eröffnet wird, hatte der Sachwalter Joachim Voigt-Salus bereits in der vergangenen Woche angekündigt. „Die Gläubiger werden dann aufgefordert, ihre Ansprüche zur Insolvenztabelle anzumelden“, heißt es auf der Website der Kanzlei. Bislang lief das Insolvenzverfahren bei Small Planet in Eigenverwaltung.

Dieser Schritt ist nun notwendig geworden, nachdem der Kauf von Small Planet Airlines durch die niederländische SF Aviation Holding gescheitert war und sich bislang kein neuer Investor gefunden hat (siehe hier).

Vergangene Woche war deshalb auch dem Rest der rund 400 Small-Planet-Beschäftigten gekündigt worden, die Maschinen sind inzwischen an die Leasing-Geber zurückgegangen. Auch die in Litauen ansässige Muttergesellschaft hat inzwischen den Flugbetrieb eingestellt.

     
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Kommentar (1)

  • Hielscher sieglinde
    vor 1 Woche
    Wir sind betroffen von der Insolvenz, da unsere Ansprüche (2 Personen, erst am 3. Tag nach gebuchten Abflug von DUS nach Hurghada , am 3.Tag ab Frankfurt nach Hurghada. Somit stehen uns pro Person 600 €= 1200€ nach Europäischen Recht zu. Da Insolvenz von Small Planet eingeleiteten würde, sehen unsere Chancen auf Entschädigung leider nicht vielversprechend aus.

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