Verkehr

Sundair: 2019 erstmals profitabel

Der noch junge Charter- und Ferienflieger Sundair entwickelt sich gut. Foto: Sundair

Der noch junge Charter- und Ferienflieger Sundair entwickelt sich gut. Foto: Sundair

Die von Schauinsland-Reisen mitgegründete Fluggesellschaft Sundair wird 2019 erstmals in die schwarzen Zahlen fliegen. Erwartet werden insgesamt 450.000 Passagiere. Im Gründungsjahr 2017 waren es gerade einmal 38.000 Fluggäste. 

Trotz des holprigen Starts der Airline vor zwei Jahren sieht sich Schauinsland-Chef Gerald Kassner in den damaligen Plänen bestätigt: „Mit unserer schlanken Struktur und unserem Know-how trauen wir uns zu, auch eine Airline profitabel zu betreiben. 2019 zeigt, dass wir mit dieser Erwartung recht haben.“

Die siebte Maschine der Airline soll nächste Woche zugelassen werden und idealerweise noch während der Herbstferien zum Einsatz kommen. Ein Flieger von Sundair fliegt weiterhin für TUI. „Das ist noch ausbaufähig“, blickt Kassner in die Zukunft.

Darüber hinaus lässt der Geschäftsführer die weitere Entwicklung der Airline offen. „Mit sieben Maschinen haben wir die Zielgröße für 2020 erreicht.“ Zudem seien die Anlaufkosten gedeckt und man könne ein solides Ergebnis erzielen.

Für nächstes Jahr plant Sundair mit rund 600.000 Passagieren. Zwischen 30 und 40 Prozent der Kapazitäten werden dabei selbst genutzt, die anderen gehen an andere Veranstalter.

Wie es nach 2020 strategisch weitergeht, lässt Kassner offen. Eines jedoch ist für ihn klar: „Sundair muss nicht zwangsweise wachsen – wir wollen nicht Condor ablösen.“ Wenn es aber einen Marktdruck gebe, dann werde man darüber nachdenken. „Übereilte Entscheidungen sind von uns jedoch nicht zu erwarten“, betont Kassner.

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