Verkehr

DB: Neue Fernstrecke in Ostdeutschland

Auf der neue Strecke Dresden–Rostock setzt die Bahn IC-Züge ein

Auf der neue Strecke Dresden–Rostock setzt die Bahn IC-Züge ein. Foto: Deutsche Bahn

Im neuen Fahrplan für 2020 setzt die Deutsche Bahn vor allem auf höhere Frequenzen auf wichtigen Schnellstrecken. Aber auch eine ganz neue Fernverbindung startet zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember: die bereits angekündigte Linie zwischen Dresden und Rostock über Berlin, auf der Intercity-Züge zum Einsatz kommen.

Zunächst bietet die Bahn auf der neuen Strecke in Ostdeutschland zehn Fahrten pro Tag und ab 8. März 2020 einen Zwei-Stunden-Takt mit insgesamt 16 Fahrten an. Dabei erhalten die Städte Elsterwerda, Oranienburg, Neustrelitz und Waren (Müritz) einen regelmäßigen Fernverkehrsanschluss. Im Mai 2020 kommen Warnemünde und der Berliner Flughafen Schönefeld hinzu.

Ansonsten kommen auf wichtigen ICE-Linien mehr Züge zum Einsatz, wie die DB weiter ankündigt. So wächst das Angebot auf den Rennstrecken zwischen Berlin und München sowie Hamburg und Köln um jeweils rund zehn Prozent, zwischen Hamburg und Nordrhein-Westfalen insgesamt wird sogar um 15 Prozent aufgestockt.

Dabei setzt die Bahn immer mehr den neuen ICE 4 ein. Auch werden zunehmend alte IC-Züge durch ICE-Schnellzüge ausgetauscht.

Darüber hinaus wächst der Europa-Verkehr, etwa mit einer neuen Verbindung von Berlin über Dresden, Prag und Wien nach Graz sowie zusätzlichen IC-Nachtverbindungen zwischen Zürich und Berlin beziehungsweise Hamburg. Zudem sind die Eurocity-Züge von Berlin nach Warschau ab nächstem Sommer 30 Minuten schneller.

Buchungsstart für den neuen Fahrplan ist der 15. Oktober.

   

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