Was war Ihr Highlight?

Das Jahr 2019 war für Reiseverkäufer turbulent
Das Jahr 2019 war für Reiseverkäufer turbulent. Foto: yavorskiy/www.iStockphoto.com
Melanie Mayer, Inhaberin der Agentur Reiseservice Mayer in Oberkirch, ist stolz auf ihr Team
Melanie Mayer, Inhaberin der Agentur Reiseservice Mayer in Oberkirch, ist stolz auf ihr Team. Foto: Reiseservice Mayer
Trotz der Thomas-Cook-Pleite gab es für Thomas Dippe, Chef des Reisebüros Dippe in Potsdam, auch schöne Momente
Melanie Mayer, Inhaberin der Agentur Reiseservice Mayer in Oberkirch, ist stolz auf ihr Team. Foto: Reiseservice Mayer
Alina Schönfelder aus dem Reiseland Barmbek in Hamburg hatte 2019 hohen Besuch
Melanie Mayer, Inhaberin der Agentur Reiseservice Mayer in Oberkirch, ist stolz auf ihr Team. Foto: Reiseservice Mayer
Thomas Gerung, Inhaber von MKR Reisen, freut sich über den Umzug seines Büros
Melanie Mayer, Inhaberin der Agentur Reiseservice Mayer in Oberkirch, ist stolz auf ihr Team. Foto: Reiseservice Mayer
Tanja Nikolaus vom Hapag-Lloyd-Reisebüro in München/Altstadt erfüllte zwei älteren Damen einen Lebenstraum
Melanie Mayer, Inhaberin der Agentur Reiseservice Mayer in Oberkirch, ist stolz auf ihr Team. Foto: Reiseservice Mayer

Melanie Mayer, Reiseservice Mayer, Oberkirch
„Wir sind ein clublastiges Büro und haben schon immer gute Umsätze mit Aldiana gemacht. In diesem Jahr waren wir so erfolgreich, dass wir als Premium Best Select Agentur ausgezeichnet wurden und auf dem sechsten Platz gelandet sind, wir als kleine Agentur in Oberkirch. Das macht uns sehr stolz. Auch unseren Umsatz konnten wir stabil halten. Wir sind ein tolles Team, das habe ich in diesem so schwierigen Jahr besonders gemerkt. Wir haben alle an einem Strang gezogen und sind gestärkt aus den Thomas- Cook-Turbulenzen herausgekommen.“

Thomas Dippe, Reisebüro Dippe, Potsdam
„Das Jahr war für uns als ehemaliges Thomas-Cook-Franchise-Büro schlimm. Es gab mehrere Momente, in denen wir weinende Kunden in den Arm ‧genommen haben. So hart die Zeit auch war: Auf mein Team konnte ich mich zu 100 Prozent verlassen. Die Situation hat uns noch mehr zusammenschweißt, kann man sagen. Und auch die Kunden haben gemerkt, dass sie sich auf uns verlassen können. Wir haben vielen den Urlaub gerettet, unentgeltlich, mit Herzblut. Auch die Solidarität und die Wertschätzung der Veranstalter, die jetzt immer noch zu merken ist, hat mich beeindruckt.“

Alina Schönfelder, Reiseland Barmbek, Hamburg-Barmbek
„Im September hat uns der DRV mit unserer Geschäftsführung, Bundestagsmit‧arbeitern und Fraktionsreferenten besucht. Etwa 20 Damen und Herren betraten unser kleines Drei-Frau-Büro und waren sehr an unserer Arbeit, unserem Alltag und nachhaltigen Projekten interessiert. Nach der ersten Aufregung haben sich interessante Gespräche ergeben. Den Tag werden wir so schnell nicht vergessen. Noch Tage später haben Kunden und Nachbarn gefragt, wer denn da bei uns zu Besuch gewesen sei.“

Thomas Gerung, MKR Reisen, Ludwigshafen
„Ein schöner Moment war der Umzug unseres Büros in die Innenstadt. Dadurch hat sich vieles verbessert: Wir haben nicht mehr ganz so hohe Mietkosten wie im Einkaufszentrum und vor allem haben wir mehr Platz. Auf rund 200 Quadratmetern Fläche haben wir mit viel Liebe zum Detail Beratungsinseln eingerichtet. Wir haben eine Lounge zum Wohlfühlen geschaffen und viel positives Feedback erhalten. Das hat uns für den Stress und die vielen schwierigen Momente entlohnt. Wir blicken optimistisch ins neue Jahr. Unter anderem haben wir flexiblere Öffnungszeiten eingeführt, um unsere Work-Life-Balance zu optimieren.“

Tanja Nikolaus,, Hapag-Lloyd-Reisebüro, München/Altstadt
„Die Geschichte, die mich am meisten in diesem Jahr berührt hat, ist die von zwei Neukundinnen. Die beiden Schwestern, weit über 80, wollten sich einen Lebenstraum erfüllen. Sie haben eine Kreuzfahrt durchs Mittelmeer gebucht, die im Oktober gestartet ist. Doch die ältere Schwester ist mehrere Wochen vor der Fahrt schwer gestürzt. Es sah lange Zeit nicht so aus, als ob sie die Reise antreten könnte. Also wollten sie stornieren. Nach einigen Gesprächen haben sie sich jedoch dazu entschlossen, noch ‧abzuwarten. Und tatsächlich hat es die Frau geschafft, bis zur Abreise so fit zu werden, dass sie die Kreuzfahrt genießen konnte. Das hat mir gezeigt, dass man alles schafft, wenn man nur will. Und dass ich einen der schönsten Berufe habe. Die Dankbarkeit der beiden Frauen hat für vieles, was dieses Jahr nicht so gut lief, entschädigt.“

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