Cook-Inseln

Traumschiff in der Südsee

Verkehrsmittel Nummer eins: Motorboote

Cook Islands: Zwischen Lagunen, Palmen und Korallengärten liegen die Drehorte der neuen Folge des ZDF-Traumschiffs

Die Cook-Islands stehen für pures Südsee-Feeling. Fotos: Helgard Below

Das Stahlboot von Bishop’s Cruises gleitet durch die türkisblaue Lagune von Aitutaki. Sie umschließt das ganze Atoll, gesäumt von 15 unbewohnten Inselchen. Einer dieser Palmen-auf-Sand-‧Flecken ist das Ziel: One Foot Island. Mata und Kimi von der Bootscrew stimmen zur Ukulele Liebeslieder an. Paare lehnen die Köpfe aneinander und auch Einzelreisende können sich der Magie der Töne kaum entziehen. 
In einer Landschaft, die in ihrer makellosen Schönheit die Vorstellungskraft sprengt, packen die Klänge das Herz und werfen es mitten in einen Südseetraum. Ob auch Sascha Hehn das gespürt hat, als er das Mini-Eiland besuchte? Ob er einen Schnorcheltrip und Fisch mit Südfrüchten genossen hat, bevor er sich einen Stempel in den Pass geben ließ, wie normale Gäste?
Die Cookinseln sind ein Südsee-Archipel aus 15 Atollen und Vulkaninseln. Es gibt keine Hotelketten, da das Land den Großfamilien gehört und nicht von Ausländern erworben werden kann. So bewahrt sich die Inselgruppe ihren Charme mit herzlichen Menschen im starken Familienverband und einer entspannten Lebensweise. 
Mit einer der schönsten Lagunen der Welt, herrlichen Palmenstränden und Korallengärten, blumengeschmückten Schönheiten und tanzenden Kriegern war die zweitgrößte Insel Aitutaki die perfekte Destination für die kommende Weihnachtsfolge des Traumschiffs. 
„Sascha Hehn besuchte One Foot Island im Januar 2015 als Traumschiff-Kapitän, um dort Liebesszenen zu drehen“, erzählt der schwarz gelockte Kimi, der das Bishop’s Boot lenkte. 
Die Namen der diesjährigen Stars hält die Produktionsfirma geheim. Nur, dass neben Chef-Hostess, Schiffsarzt und Kapitän auch Harald Schmidt als Kreuzfahrtdirektor wieder dabei ist, ist bekannt. Auch die Managerin des Pacific Resorts, in dem die Traumschiff-Mimen zwei Wochen lang wohnten, kann nicht weiterhelfen. „Es sind deutsche Schauspieler, hier zu Lande völlig unbekannt“, sagt Shelly White. Das edle Restaurant, die Villen im tropischen Garten und der Pool dienten als Kulisse für einige Szenen. 
Ähnlich geht es Misepa Ismaela, die alle Drehs koordiniert hat. „Fast jeder war involviert, als Fahrer, Caterer oder Statist“, sagt die Insulanerin mit einer Hibiskusblüte im Haar, „oft haben wir abends mit der deutschen Crew zusammengesessen. Aber die Namen?“ Sie erinnert sich an den netten Wolfgang (Rademann) und den Kapitän. Doch Misepa kennt alle Drehorte. 
Zum Beispiel die Kirche aus Korallenstein und die kleine Polizeistation von Arutanga, die Strandbar The Boat Shed und das Haus ihres Cousins Pai. „Das Blechdach wurde mit Palmenmatten kaschiert und er musste seinen Rasen wachsen lassen, damit es wilder aussieht“, erzählt sie. 
Erst zwei Monate später lag für wenige Tage das Phoenix-Schiff Amadea in der Lagune. Nach der Insolvenz der Deutschland stand im Januar das neue Traumschiff einfach noch nicht fest. 
Helgard Below

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