Die Lufthansa-Gruppe baut ihre Boeing-Flotte weiter aus: 20 Kaufoptionen für die Boeing 737 Max wurden in Bestellungen umgewandelt.

Die Lufthansa Group hat 20 Kaufoptionen für die Boeing 737 Max 10 in feste Bestellungen umgewandelt. Die Auslieferung ist zu Beginn der 2030er Jahre geplant, wie der Konzern ankündigt. Damit wächst das Bestellvolumen für die Boeing 737 Max auf 60 Maschinen.
Grundlage der Optionsausübung ist eine 2023 vereinbarte Bestellung von 40 Boeing 737 Max 8, die insgesamt 60 Kaufoptionen für weitere Max-Flugzeuge umfasste. Die neuen Maschinen sollen schrittweise ältere Flugzeuge der A320-Familie innerhalb der Lufthansa Group ersetzen. Die 40 Max-8-Flieger soll die Tochter Eurowings bekommen.
Die Max 10 ist die größte Variante der Modellfamilie und verfügt gegenüber der Max 8 über mehr Sitzplätze. Nach Angaben der Lufthansa Group verbraucht der Flugzeugtyp rund 30 Prozent weniger Treibstoff als die älteren Muster, die er ablösen soll. Die Stückkosten sänken aufgrund der höheren Kapazität zugleich um rund 20 Prozent.
Die Bestellung hat nach Listenpreis ein Volumen von rund 3,4 Milliarden US-Dollar und ist Teil des laufenden Modernisierungsprogramms der Airline-Gruppe, die bis 2035 die Auslieferung von mehr als 250 neuen Flugzeugen erwartet.
Strecke Frankfurt–New York im Winter reduziert
Eine schlechte Nachricht gibt es derweil hinsichtlich des Winterflugplans. Laut einem Bericht des Portals Aero.de wird die wichtige USA-Verbindung von Frankfurt nach New York, die eigentlich zweimal täglich geflogen werden sollte, auf einen Flug reduziert. Auf der New-York-Strecke fliegt Lufthansa dann mit einem an Frankfurt verliehenen A350-900 aus der Münchner Flotte. Von den Streichungen betroffene Fluggäste würden auf alternative Reisemöglichkeiten umgebucht, heißt es vom Unternehmen.


