Mietwagenpreise: Inseln im Herbst deutlich teurer als Festland

Mietwagen im Herbst 2026 kosten laut Sunny Cars vielerorts mehr als im Vorjahr. Vor allem auf Inseln wie Sizilien, Kreta oder Madeira liegt das Preisniveau deutlich über dem Festland. In den USA zieht Los Angeles mit einem Plus von 25 Prozent besonders stark an.

Eine Frau mit wehendem Haar schaut aus dem Fenster eines Autos und hält eine geöffnete Landkarte vor einer weiten Berglandschaft mit einer leeren Straße.
Mietwagen im Herbst 2026: Auf Inseln zahlen Urlauber deutlich mehr als auf dem Festland Foto: Zoroasto/iStock

Urlaubsmietwagen sind in der Herbstsaison 2026 an vielen beliebten Reisezielen teurer als im Vorjahr. Das geht aus einer Preisanalyse des Mietwagen-Anbieters Sunny Cars hervor, die auf Buchungsdaten für den Zeitraum Mitte bis Ende Oktober basiert.

Demnach zeigt sich ein deutliches Preisgefälle zwischen Festland und Inseln: Während Wochenpreise für Kleinwagen auf dem Festland in Griechenland, Spanien und Portugal vielfach unter 200 Euro bleiben, liegen sie auf Inseln wie Sizilien, Kreta oder Madeira teils deutlich über 250 Euro.

Spanien bleibt laut der Auswertung das beliebteste Mietwagen-Zielgebiet, gefolgt von Griechenland, Italien, Portugal und den USA. Auf Mallorca hat sich der Wochenpreis mit 233 Euro gegenüber dem Vorjahr kaum verändert, auf Ibiza hingegen stieg er um rund 17 Prozent auf 191 Euro. Auf dem spanischen Festland zeigt sich ein gemischtes Bild: Ab Barcelona sank der Preis auf 216 Euro, ab Málaga liegt er bei 159 Euro, und auf Gran Canaria bei 151 Euro.

Deutliche Preisunterschiede in Italien und Portugal

In Italien fallen die Unterschiede besonders ins Gewicht. In Rom kletterte der Wochenpreis laut Sunny Cars um 36 Prozent auf 264 Euro, in Neapel auf 224 Euro. Sizilien hält sich mit 295 Euro auf einem konstant hohen Niveau und liegt damit nach Angaben des Anbieters deutlich über dem europäischen Durchschnitt. Auf Sardinien werden rund 300 Euro pro Woche fällig.

In Portugal profitieren Reisende auf dem Festland dagegen von sinkenden Preisen: Ab Lissabon werden 134 Euro berechnet, ab Porto 133 Euro und ab Faro 135 Euro. Auf Madeira stieg der Preis hingegen von 244 Euro im Vorjahr auf 276 Euro.

USA teils deutlich teurer

In Griechenland bleibt das Festland vergleichsweise günstig. In Athen sank der Wochenpreis von 159 auf 153 Euro, in Thessaloniki liegt er bei 172 Euro. Auf Kreta dagegen werden 269 Euro fällig, während Mykonos mit 180 Euro unter dem Vorjahreswert von 197 Euro liegt.

Bei den Fernreisezielen verzeichnen die USA als buchungsstärkstes Ziel teils kräftige Aufschläge. In Los Angeles stieg der Wochenpreis laut der Analyse um rund 25 Prozent auf 401 Euro. Miami liegt bei 376 Euro, San Francisco bei 330 Euro.

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