Der Kreuzfahrtkonzern NCL Holdings hat mit der Fincantieri-Werft einen Vorvertrag über den Bau dreier weiterer Schiffe geschlossen. Dieser sieht je einen Neubau für das Markentrio Norwegian Cruise Line, Oceania Cruises und Regent Seven Seas Cruises vor, die Auslieferung ist für die Jahre 2036 und 2037 geplant.

Damit sichert sich das US-Unternehmen, das nun 17 bereits neue Schiffe erwartet, weiter die für die weitere Expansion erforderlichen Werftkapazitäten. Diese sind wieder sehr rar geworden: Die vier großen Schiffsbauer Chantiers de l’Atlantique, Fincantieri sowie Meyer in Papenburg und Turku sind auf lange Sicht ausgebucht. Die beiden letztgenannten hatten bereits im vergangenen Jahr langfristige Großaufträge von MSC Cruises beziehungsweise der Royal Caribbean Group an Land gezogen.
Mehr Kapazität für NCL, Oceania und Regent
Nun zieht NCL Holdings noch einmal nach, mit je einem Neubau für die jeweils jüngste Schiffsklasse der drei Marken: die Sonata-Klasse von Oceania Cruises mit 1.390 Betten, die Prestige Class von Regent (822 Passagiere) und eine noch nicht benannte Serie von Norwegian Cruise Line mit Starttermin 2030 und Kapazität für mehr als 5.000 Gäste.



