Mo 21.11.16

Costa Rica: Vulkantourismus am Arenal


Von thermalem Entspannen bis zur Seilrutsche durch den Regenwald


Blick von La Fortuna auf den Vulkan Arenal

Blick von La Fortuna auf den Vulkan Arenal

Gäste auf der Guarumos-Hängebrücke im Arenalpark von Sky Adventures bei La Fortuna. Fotos: cb

Gäste auf der Guarumos-Hängebrücke im Arenalpark von Sky Adventures bei La Fortuna. Fotos: cb

Unter dem Sternenhimmel in einem heißen Thermalwasserbecken sitzen – möglich ist dies um La Fortuna im Norden Costa Ricas. Überall gluckert und dampft es rund um den Vulkan Arenal, Schwefelgeruch liegt in der sauberen Regenwaldluft. Das warme, teils heiße Thermalwasser enthält drei Prozent Minerale, entspannt die Muskulatur und regt den Kreislauf an.

Im luxuriösen Tabacon Grand Spa Thermal Resort fließt das Thermalwasser auch aus der Leitung. Während der exklusive Shangri-La-Bereich den Hotelgästen vorbehalten bleibt, stehen die Tabacon-Thermalterrassen auch Tagesgästen offen. Inmitten eines tropischen Gartens sorgen verschiedene Becken mit Wassertemperaturen von 25 bis 50 Grad Celsius für Abwechslung. Ein Hingucker ist die Hydrotherapie unterm Wasserfall, dessen Druck auf den Rücken anstrengend sein kann. Doch das Tabacon ist nicht das einzige Luxusdomizil mit eigenem Thermalbad, viele Hotels im Nationalpark bieten Thermalpakete an.

Die Kleinstadt La Fortuna ist das Zentrum des Vulkan-Tourismus. Bald ein halbes Jahrhundert liegt der jüngste große Ausbruch des 1.670 Meter hohen, höchst aktiven Vulkans Arenal zurück, der 1968 zwei Ortschaften zerstörte. Bis starke Eruptionen seinen Lavafluss 2010 stoppten, wuchs der Arenal Jahr für Jahr um mehrere Meter. Nun wächst nur noch der Tourismus, angezogen von über 30 Thermalbädern an den Hängen des Vulkans.

Und auch von den Regenwaldtouren: In einem privaten Naturpark in der Nähe offeriert Sky Adventures Regenwald-Erlebnisse. Über fünf Hängebrücken führt der knapp dreistündige so genannte Sky Walk teils durch die Baumgipfel. Mal sitzt ein Schneebussard im Baum, mal ein Zimtbrust-Motmot auf dem Geländer.

Unerschrocken zwängt sich Führerin Sidalia in eine Höhle zwischen den Bettwurzeln eines Regenwaldbaums. Danach erklärt sie bunte Helikonien und zeigt auf Wasserfälle am Rand des Weges. Von einer Aussichtsplattform hat man einen Panoramablick auf den 80 Quadratkilometer großen Arenal-Stausee, Costa Ricas wichtigste Energiequelle.

Einer Fahrt mit der „Sky Tram“ hinauf auf über 1.000 Höhenmeter folgt der Kick für Adrenalin-Junkies: Gesichert mit Helm, Gurtzeug und Handschuhen, geht es an sieben Seilrutschen über den Regenwald. Die längste Zipline misst 760 Meter, maximal 200 Meter über dem Boden. Das ist nichts für Menschen mit Höhenangst!
Die beste Reisezeit ist die Trockenzeit von Dezember bis Ostern.

Weitere Infos zum Sky Walk unter www.skyadventures.travel.


 

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